Sibyllenhöhle auf der Teck: Zauberhaftes Ausflugsziel ist wieder gut begehbar

Oktober 2012: Zugang zum Sibyllenloch wurde mit Hilfe der Privatbrauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu saniert

Die Burg Teck mit ihrer exponierten Lage auf 775 Meter direkt vor dem Albtrauf bietet tolle Weitblicke – bei schönem Wetter bis hinein in die Alpen. Gerade jetzt im Herbst ist ein Spaziergang hinauf zur Burg ein farbenfroher Augenschmaus. Wanderer sollten beim Besuch der Teck keinesfalls versäumen, einen Schlenker hinab zum sagenumwobenen Sibyllenloch einzuschlagen. Der Zugang zur Sibyllenhöhle befindet sich vor dem Burgtor rechts und ist nach Sanierungsarbeiten wieder einwandfrei und mit entsprechendem Schuhwerk gut begehbar.

Über eine Woche lang hatten drei Landschaftsgärtner der Firma „Freiraum & Garten“, Köngen, rund zehn Tonnen Jurakalksteinblöcke Richtung Höhle geschleppt und passgenau in den hinab führenden Weg und Höhlenzugang eingearbeitet.

„Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, freut sich der Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins Reinhard Wolf über die gelungenen Reparaturarbeiten am Eingang zum Sibyllenloch: „Die Steintreppen und der Aufgang zur Höhle fügen sich optimal ins Landschaftsbild ein‘“.

Eine Erneuerung des Abgangs zum Sibyllenloch war nötig geworden, nachdem natürliche Auswaschungsprozesse über Jahrzehnte hinweg Stufen und Steine unterspült hatten und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Der Schwäbische Albverein als Grundeigentümer ist mit den Sanierungsarbeiten seiner Verkehrssicherheitspflicht nachgekommen. Die Kosten dafür musste der Wanderverein glücklicherweise nicht alleine stemmen.

Die Privatbrauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, welche seit drei Jahren Kooperationspartner des Albvereins im Bereich „Wege und Wandern“ ist, hat hierfür Mittel bereitgestellt. „So konnten wir ein Stück zur Erhaltung der schwäbischen Kulturlandschaft beigetragen“, sagt Rolf Lohbrunner, Verkaufsleiter Gastronomie und verweist auf die gemeinsame Heimat, welche den Schwäbischen Albverein mit dem Brauereiunternehmen verbindet. Sogar das Gründungsjahr der Partner ist dasselbe, beide begehen 2013 ihr 125-jähriges Jubiläum. „Generell passt die Förderung von Wanderkultur ins ganzheitliche Konzept des Traditionsunternehmens Dinkelacker-Schwaben Bräu“, so Lohbrunner.

 

Reinhard Wolf freut sich vor allem darüber, dass die vielen Tagestouristen, die auf die Teck kommen, nun auch wieder sicheren Schrittes zum Sibyllenloch hinunter laufen können. Der Höhleneingang ist mit zusätzlichen Kalksteinstufen versehen, die in die rund zehn Meter tiefe Eingangshalle führen. Von hier aus nach draußen bietet sich dem Besucher ein grandioser Blick über die üppige Baumlandschaft des Teckbergs. In dieser märchenhaften Umgebung wirkt die Sibyllensage plötzlich sehr glaubwürdig:

In der Höhle unterhalb der Teckburg soll der Legende nach einst eine weise und gütige Schlossherrin gewohnt haben, die vielen Menschen geholfen habe. Ihre Söhne allerdings waren wild und böse. Eines Tages habe sie sich ihrer missratenen Söhne so geschämt, dass sie mit einem feurigen Wagen – gezogen von wilden Katzen – das Weite suchte und nie mehr wiederkehrte. Wo aber der Wagen den Boden berührte, soll dieser noch heute besonders fruchtbar sein.

 


 

 

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Über swaechter

Ich bin freie Journalistin und also solche für die Pressearbeit des Albvereins/Gesamtverein zuständig. Zur Pressearbeit beim Schwäbischen Albverein gehört beispielsweise die Erstellung von Pressemitteilungen und Texten, die Fotobeschaffung, die redaktionelle Arbeit für die Homepage, die Berichterstattung über vereinsinterne Veranstaltungen und Informationsforen, die Zusammenstellung von Presseunterlagen, die Realisierung von Presseterminen und Pressekonferenzen und die Entwicklung von Presseplänen über das Jahr. Außerdem arbeite ich punktuell für verschiedene Verlage als Redakteurin. Weiterhin mache ich projektbezogene Pressearbeit für Unternehmen, Messen sowie Vereine und Verbände. Meine Schwerpunkte sind Umwelt, Naturschutz, Gesundheit, Tourismus, aber auch Facility Management und Kommunaltechnik.