Wandern, Tanzen und Feiern auf der Burg Teck

Albvereinsaktionstag  am 5. Mai mit Sternwanderungen

Der Schwäbische Albverein lädt im Rahmen seines 125-jähren Jubiläums am Sonntag, den 5. Mai 2013, zu einem Albvereinsaktionstag mit Sternwanderungen im ganzen Land ein. Alle Wege führen zu für den Albverein bedeutsamen Orten.

Eine besonders symbolträchtige und landschaftlich äußerst attraktive Sternwanderung findet zur Burg Teck statt. „Man wandert sozusagen zur Keimzelle des Vereins“, sagt der Vorsitzende des Teck-Neuffen-Gaus Erich Haas. „Selbstverständlich müssen wir zum 125-jährigen Jubiläum an diesem ehrwürdigen Ort eine Feier ausrichten“, so Haas weiter. Das auf 775 Meter Höhe am Rande des Albtraufs gelegene Bauwerk lieferte vor 125 Jahren den Anstoß zur Gründung des Albvereins: Während der Planung des 31 m hohen Turms, hatten sich mehrere Vereine und Förderer regelmäßig getroffen. Anschließend beschloss man, sich nach dem Vorbild des Schwarzwaldvereins zu vereinigen. So wurde im Jahr 1888 der Schwäbische Albverein gegründet.

Um für alle Alters- und Anspruchsstufen ein passendes Wanderangebot auf Lager zu haben, bieten die geschulten Wanderführer der einzelnen Ortsgruppen des Teck-Neuffen-Gaus nicht nur geführte Touren aus allen Richtungen, sondern darüber hinaus auch eine Familienwanderung und  eine Kurzwanderung für Erwachsene ab Bissingen/Teck an. „Ein spezielles Highlight wird die Gesundheitswanderung ab Parkplatz Bölle unterhalb der Teck sein“, freut sich Haas.

Gesundheitswandern steht beim Schwäbischen Albverein ohnehin hoch im Kurs. Bei diesem offiziellen Bewegungsprogramm des Albvereins werden kurze Wanderungen mit gezielten Trainingseinheiten kombiniert. Die Übungen sollen die Koordination, Kraft und Ausdauer verbessern.

Egal, wie man am Aktions-Sonntag zur Burg kommt: Nach der Ankunft dürfen sich die Wanderer auf ein buntes Programm mit Tanzgruppen und Musik freuen. Der Burghof der Teck bietet dazu ein zauberhaftes Ambiente.

Für ein breites Informationsangebot ist außerdem gesorgt:  Aktionen, Touren, Kartenmaterial sowie GPS-Geräte stehen im Fokus. Und wer noch Lust hat, kann der Sibyllenhöhle einen Besuch abstatten. Der Zugang zur Sibyllenhöhle befindet sich vor dem Burgtor rechts.

Offene Wanderangebote:

Gesundheitswanderung: 11.00 Uhr ab Parkplatz Bölle

Familienwanderung: 10:30 Uhr ab Rathaus Bissingen/Teck

Offene Wanderung über Sattelbogen – Gelber Fels:

10.30 Uhr ab Rathaus Bissingen/Teck

Offene Wanderung der OG Owen: 10.45 Uhr ab Parkplatz Teckhalle Owen

Offene Wanderung der OG Dettingen: 11.00 Uhr ab Parkplatz Schlossberghalle  Dettingen

Ansprechpartner der Veranstaltung: Gauvorsitzender Erich Haas; erich.haas@t-online.de

Weltrekord beim Maientanz

Musikalischer Auftakt zum Jubiläumsjahr – Bändertänze als Publikumsmagnet

Bei der Festveranstaltung „Der Schwäbische Albverein tanzt ins Jubiläumsjahr“ in Ulm konnte ein beeindruckender Weltrekord aufgestellt werden. „Die meisten Maibaum-tanzenden Menschen“ lautete der Weltrekordversuch und er ist geglückt. 386 Teilnehmer tanzten dabei mit bunten Bändern um acht Maibäume. „Der Versuch für den Guinness- Weltrekord ist damit bestanden, muss aber noch anerkannt werden“, so der Vorsitzende des Kulturrats des Schwäbischen Albvereins Manfred Stingel. Er rechnet in wenigen Tag damit.

Bei den großen Bändertänzen wird an eine uralte Tradition angeknüpft. Das Tanzen um den Maibaum ist ein Brauch, der im Grundmuster seit Jahrhunderten gleich abläuft: Oben am Baum werden Bänder befestigt, die von den Tanzenden gehalten und während der Tanzbewegungen um ihn herum geflochten bzw. gewoben werden. Alle Tanzenden halten die Bänder in der Hand während sie im Walzerschritt verschiedene Figuren tanzen. Schwierigkeit dabei ist, keinen Webfehler zu machen.

Die farbenfrohen Bändertänze waren der Höhepunkt des Festtags zum 125-jährigen Bestehen des Schwäbischen Albvereins am 28. April in Ulm. Vorausgegangen waren Auftritte von Tanzgruppen aus Paraguay und Usbekistan, der Hohenloher Fahnenschwinger und Karbatschenschläger, eine Riesenpolonaise über den ganzen Münsterplatz mit allen Tänzerinnen und Tänzern und ein Webertanz.

Weitere Informationen sowie Tanzanleitungen, Noten, Musik unter: www.schwaben-kultur.de

Farbenprächtiges Tanzspektakel in Ulm

Musikalischer Auftakt zum Jubiläumsjahr in Ulm

Der Schwäbische Albverein lädt zu einem feierlichen und fröhlichen Auftakt seines 125-jähren Jubiläums am Sonntag, den 28. April 2013, in Ulm ein. Unter dem Motto „Der Schwäbische Albverein tanzt ins Jubiläumsjahr“ dürfen sich Gäste aus nah und fern u.a. auf internationale Volkstanzgruppen freuen sowie auf traditionelle Weber- und Bändertänze. Bereits ab 13 Uhr steht der Ulmer Münsterplatz ganz unter dem Zeichen der Tanzkultur. Im Laufe des Nachmittags wird – eingeleitet von Fahnenschwingern – Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß ein Grußwort sprechen.

Weltrekordversuch im Bändertanz

Höhepunkt der Tanzaufführungen werden acht farbenfrohe Bändertänze sein. Hierbei soll nicht nur an die früher landläufige Tradition des gemeinschaftlichen Maibaumtanzes angeknüpft, sondern ein neuer Weltrekord aufgestellt werden. „Noch nie haben so viele Menschen gleichzeitig einen solchen Maibaumtanz aufgeführt“, weiß der Vorsitzende des Kulturrats des Schwäbischen Albvereins Manfred Stingel.

Beim großen Bändertanz in Ulm tanzen ca. 20 bis 25 Paare  an einer ca. fünf Meter langen Stange mit etwa sieben Meter langen Bändern. Alle Tanzenden halten die Bänder in der Hand während sie im Walzerschritt verschiedene Figuren tanzen. Wichtig bei dieser Aufführung ist, dass kein Webfehler entsteht – sprich die Bänder ein Wirrwarr ergeben. „Denn dann muss der Tanz von neuem starten“, so Stingel. Doch er ist optimistisch, dass der Guinness-Weltrekordversuch gelingt.

Das Tanzen um den Maibaum ist ein uralter Brauch, der im Grundmuster seit Jahrhunderten gleich abläuft: Oben am Baum werden Bänder befestigt, die von den Tanzenden gehalten und während der Tanzbewegungen um ihn herum geflochten bzw. gewoben werden.

Die Programmpunkte am Sonntag, 28. Mai in Ulm:

11:00 Stadthaus:

Wohin des Wegs Schwäbischer Albverein?

Mit Grußwort des Oberbürgermeisters Ivo Gönner, Vorträgen zu Historie und Ausblick durch den Kulturratsvorsitzenden Manfred Stingel. Dazu Musikeinlagen der Volkstanzgruppe Frommern und des Projektchors.

 Ab 13.00 Münsterplatz:

Internationale Tanzgruppen, Karpatschen – Fahnenschwingen, Große Polonaise, Grußwort des Präsidenten, Webertänze, Guiness Weltrekordversuch im Maibaumtanz.

Weitere Informationen sowie Tanzanleitungen, Noten, Musik unter:

www.schwaben-kultur.de

Mundartfestival in der Liederhalle – Unterhaltung auf höchstem Niveau

Poesie auf Schwäbisch brachte das Publikum zum Lachen und zum Mitsingen

Am 19. April gaben sich drei renommierte schwäbische Künstler mit Musikstücken und lustigen Reimen beim traditionell einmal im Jahr stattfindenden Mundartfestival des Schwäbischen Albvereins die Ehre:

Der Oberschwabe Bernhard Bitterwolf unterhielt das Publikum mit musikalisch-humorvollen Einlagen, die Tettnangerin Erika Walter setzte sich in ihren Mundartgedichten mit allen Facetten des modernen Lebens auseinander und Dr. Falk Henkel aus dem Remstal – von Beruf Arzt – leistete erste Hilfe auf Schwäbisch. Rund 200 Zuschauer genossen einen unterhaltsamen und entspannten Abend im Silchersaal der Stuttgarter Liederhalle.

Bernhard Bitterwolf erfreute das Publikum nicht nur mit seinen Mundart- und Musikeinlagen, sondern vor allem auch mit seiner hohen Moderationskunst. Wortwitz und lustige Erläuterungen gehörten dabei ebenso dazu wie die Einbeziehung des Publikums, das er zum Kanonsingen verdonnerte. Einige Ehrengäste aus der ersten Zuschauerreihe, darunter der Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und seine Gattin Petra, wurden auf die Bühne gebeten und aufs Korn genommen. Bitterwolf  zeigte aber auch, was für ein begnadeter Musiker er ist. Er entlockete allerlei historischen Instrumenten – darunter Krummhorn, Schalmei und Sackpfeife – fröhliche Melodien und Bardenklänge. Außerdem kredenzte er dem begeisterten Publikum traditionelle oberschwäbische Lieder, Bettel- und Trinkgedichte.

Weniger musikalisch, dafür aber deftig-bodenständig, zog Erika Walter über betrunkene Ehemänner her, erklärte die Besonderheit sonntäglicher Hefezöpfe oder lobte ein Kartoffelsalatrezept, das mit Spucke angereichert wird. Zudem machte sie sich über den Jugendwahn älterer Damen lustig: „In der Runzelranch kommt man heraus als neuer Mensch“, dichtete sie und meinte damit eine bekannte Schönheitsfarm am Bodensee.

Nichts für zarte Gemüter waren die detailreichen, medizinischen Beschreibungen des Arztes und Mundartkünstlers Dr. Falk Henkel. Er packte blutige Erstversorgungsempfehlungen in poetische Reime und zeigte damit viel schwarzen Humor.

Der Mundartbeauftragte des Schwäbischen Albvereins Helmut Pfitzer lobte das Mundartfestival 2013 als eines des 125-jährigen Albvereinsjubiläums absolut würdiges Kulturereignis und schloss damit den Abend.

Das Thema „Mundart“ hat beim Schwäbischen Albverein eine langjährigeTradition. Hauptschatzmeister Helmut Pfitzer, selbst Mundartautor und Liedermacher, hob im Jahr 2000 die Idee aus der Taufe, regelmäßige Kleinkunstveranstaltungen mit mundartbezogener Musik und Literatur zu etablieren. Mittlerweile gibt es im Vereinsgebiet rund 30 Mundartbühnen, die unterhaltsame Kleinkunst auf hohem Niveau anbieten.

Das Mundartfestival findet einmal im Jahr statt. Die traditionelle Musik- und Poesieveranstaltung wird vom Schwäbischen Albverein zusammen mit dem Silberburg-Verlag veranstaltet. 

Alle weiteren Mundart-Veranstaltungen sind auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins nachzulesen. http://heimat-kultur.albverein.net/events/tags/mundart/

Das gedruckte Jahresprogramm „Mundart und Musik“ wird ebenfalls in Kürze vorliegen.

„Aktion Zottelbär“ am Gründungsort Plochingen

Bürgermeister Buß erhält musikalisches Gratispaket für Kindergärten

Der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, hat dem Plochinger Bürgermeister Frank Buß ein musikalisches Geschenk-Set überreicht, das mit lustigen Liedern und Tänzen für Spaß in den örtlichen Kindergärten sorgen soll. „Als Gründungsort des Schwäbischen Albvereins erhält die Stadt Plochingen zehn solcher CD- und DVD-Pakete kostenlos“, so Präsident Rauchfuß. Das sei ein wichtiger symbolischer Akt.

Sonja Wais, Leiterin des Kinderhauses direkt am Plochinger Rathaus, hat als erste Pädagogin vor Ort das wertvolle CD- und DVD-Set entgegen genommen. Sie ist davon überzeugt, dass die Lieder und Tänze bei den Kindern gut ankommen: „Vor allem Zwei- bis Dreijährige lieben es zu tanzen“, so die Erzieherin. Auch Bürgermeister Buß ist vom musikalisch-pädagogischen  Wert des Arbeitsmaterials überzeugt. „Früher war es der Ländler. Heute tanzt man eben Hip Hop“, so Buß.

Im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums des Albvereins werden je zwei CDs und zwei DVDs mit traditionellen Kinderliedern und Tänzen als fröhliches Arbeitsmaterial in allen 570 Ortsgruppen im Land verteilt. Von dort sollen sie anschließend an die örtlichen Kindergärten weitergegeben werden. Es handelt sich dabei um schöne alte, schwäbische Kinderlieder und Tänze, wie sie früher von den Kindern beim gemeinsamen Spiel „auf der Gass“ gesungen und von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten, hat man beim Albverein das Projekt „Zottelbär“ ins Leben gerufen. Zu den jeweiligen  Musik-CDs wurden auch DVDs mit Tanzanleitungen hergestellt. Ein Paket von „Zottelbär“ und „Ich bin ein Musikante und komm aus dem Schwabenland“ gibt es pro Ortsgruppe gratis.

Die Datenträger sind zudem zu einem Sonderpreis von fünf Euro beim Haus der Volkskunst des Schwäbischen Albvereins zu beziehen. Die Lieder und Tänze sind zum Einsatz als GEMA-freies Arbeitsmaterial in Kindergärten geeignet. Im Zollernalbkreis wurden bereits 140 dieser musikalischen „Geschenkpakete“ verteilt.

Weitere Informationen zur „Aktion Zottelbär“:

www.schwaben-kultur.de

 

 

Gerlinde Kretschmann kommt zur Pressekonferenz nach Plochingen

Pressekonferenz mit Frau Kretschmann2

Am 10. April traf sich der Vorstand des Schwäbischen Albvereins am Gründungsort Plochingen, wozu auch die Presse eingeladen war.

Nach einem Aufstieg zur Aussichtsplattform mit genialem Rundblick übers Neckartal, Alb und Kaiserberge traf man sich im Turmzimmer, wo Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die wichtigsten Termine und Angebote des Albvereins präsentierte. Zudem stellte die Geschäftsführerin der Heimat- und Wanderakademie Karin Kunz die Projekte Schulwandern und Gesundheitswandern des Schwäbischen Albvereins vor.

Besonders erfreut waren der Vorstand und alle Beteiligten darüber, dass Frau Gerlinde Kretschmann der Einladung des Albvereins gefolgt war und an der Pressekonferenz teilnahm. Sie sprach u.a. über ihre Erfahrungen als langjährige Wanderführerin. „Wandern ist nicht nur gesund, sondern auch schön“, stellte sie klar und zeigte damit  die tiefgreifende Bedeutung auf, welche das Wandern ihrer Meinung nach für Körper und Seele hat.

Ginge es nach ihr, würde auch das Schulwandern wieder stärker an Bedeutung gewinnen. Damit geht sie mit den Zielsetzungen des Albvereinspräsidenten Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß konform, der sich als Vorstand des Schwäbischen Albvereins und des Deutschen Wanderverbands für Fortbildungen zum Schulwandern und die Beratung von Lehrern an Schulen stark macht.

Das langjährige Albvereinsmitglied Gerlinde Kretschmann meinte, in den vergangenen Jahren sei das Thema Schulwandern sehr vernachlässigt worden, der Schwäbische Albverein könnte sich langfristig als kompetenter Berater erweisen. Um das Schulwandern zu stärken, müsse man vor allem die Lehrerschaft gewinnen. Hilfestellung könnte der Albverein in Form von Wandervorschlägen und der Bereitstellung von Wanderführern leisten.

Wichtige Themen bei der Pressekonferenz:

Schulwandern:

Der Schwäbische Albverein macht sich dafür stark, das Schulwandern wiederzubeleben. Lehrerinnen und Lehrer sollten mit ihren Schulklassen Wandertage aktiv und im ursprünglichen Sinne gestalten. Der Albverein bietet dazu in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband und unter dem MottoSchulwandern – Starkmachen für mehr Bewegung und nachhaltige Naturerlebnisse Hilfestellung an.

Im Gebiet des Schwäbischen Albvereins findet jährlich eine Ausbildung statt, bei der Lehrkräfte praxisorientierte Tipps für die Organisation und Gestaltung von Schulwandertagen bekommen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Spaß und spannende Entdeckungen mit Wissensvermittlung verknüpft werden können. Die angebotenen Seminare schließen für die Teilnehmer mit der Auszeichnung zum zertifizierten Schulwanderführer ab. Dieses Zertifikat wird vom Deutschen Wanderverband verliehen.

Weiteren Informationen zum Schulwandern unter folgendem link: http://wandern.albverein.net/schulwandern/

Gesundheitswandern:

Wandern macht Freude, entlastet vom Alltagsstress, hält fit und gesund. „Eine sportwissenschaftliche Studie der Universität Halle-Wittenberg hat bereits letztes Jahr bestätigt, dass Wandern das Herz stärkt, das Körperfett reduziert und den Muskelaufbau fördert“, weiß Albvereinspräsident Dr. med. Hans-Ulrich Rauchfuß.

Kombiniert mit ausgewählten Übungen kann Wandern sogar zum perfekten Präventionssport werden. Gesundheitswandern ist das offizielle Bewegungsprogramm des Schwäbischen Albvereins.

Das Besondere daran ist die Kombination aus relativ kurzen Wanderungen mit gezielten Trainingseinheiten zwischendurch. „An besonders schönen und geeigneten Plätzen bleibt man stehen und macht unter Anleitung geschulter Gesundheitswanderführer Übungen, die Koordination, Kraft und Ausdauer verbessern“, erklärt Rauchfuß den Ablauf.

Im Vereinsgebiet des Schwäbischen Albvereins stehen flächendeckend zertifizierte Gesundheitswanderführer zur Verfügung oder befinden sich gerade in Ausbildung. Die Zusatzqualifikation zum Wanderführer ist an der Heimat- und Wanderakademie des Albvereins möglich. Weitere Informationen zum Gesundheitswandern finden Sie unter dem Menüpunkt Wandern auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins.

Folgender link führt zur Liste mit den derzeitigen Gesundheitswanderführern: http://wandern.albverein.net/gesundheitswandern/

 

Einladung Pressekonferenz Mittwoch 10. April

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich des diesjährigen 125-jährigen Jubiläums des Schwäbischen Albvereins trifft sich der Vorstand am Gründungsort in Plochingen.

Zur Vorstellung der geplanten Aktionen und Termine sowie des Themas „Schulwandertage und Gesundheitswandern“ laden wir Sie als Pressevertreter recht herzlich ein.

Termin: 10. April 2013, 11 Uhr

Ort: Jubiläumsturm (Aussichtsturm am Stumpenhof) in Plochingen

Als besonderen Ehrengast freuen wir uns, Frau Gerlinde Kretschmann begrüßen zu dürfen. Sie ist langjähriges Albvereinsmitglied und ausgebildete Wanderführerin.

Desweiteren stehen Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung: Der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß sowie der Vizepräsident Reinhard Wolf und die neue Hauptgeschäftsführerin Frau Annette Schramm. Von der Heimat- und Wanderakademie zum Thema Gesundheits- und Schulwandern Frau Karin Kunz.

Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz und einer damit verbundenen Berichterstattung würden wir uns freuen.

Ein Kleinod in neuem Gewand

Das Schwäbische Kulturarchiv wurde neu eingeweiht

Das Schwäbische Kulturarchiv im Haus der Volkskunst in Balingen hat seine neuen Räume im ehemaligen Rathaus von Dürrwangen offiziell mit einer festlichen Veranstaltung eingeweiht. Ab sofort können sich Gäste aus dem In- und Ausland auf einen Aufenthalt in historisch beeindruckendem Ambiente mit moderner Ausstattung freuen. Das freigelegte Sichtfachwerk, der Tanzraum mit Panoramafenster in der ehemaligen Scheune, die Sammlung an Musikinstrumenten, Noten, Büchern, einer Instrumenten-Werkstatt, einem Hirtenhornmuseum, Näh- und Webstuben sowie die im Stil von Partnerländern eingerichteten Gästezimmer vermitteln den Eindruck eines sehr lebendigen Museums voller traditionsbewusster Menschen aus aller Herren Länder.

„Mehr als 15.000 unentgeltlich geleistete Arbeitsstunden haben die Mitglieder der Volkstanzgruppe Frommern Schwäbischer Albverein investiert“, weiß der Vorsitzende des Kulturrats des Schwäbischen Albvereins Manfred Stingel. Zudem sind beträchtliche Finanzmittel in das Kulturprojekt geflossen. Neben der Finanzierung durch die Volkstanzgruppe gab es auch Spendengelder befreundeter Ortsgruppen und Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg. So konnten Schlafräume umgestaltet, die Scheune ausgebaut, die sanitären Einrichtungen verbessert und die neuen Brandschutzvorschriften umgesetzt werden. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten haben insgesamt mehr als 30 Jahre gedauert.

Das Haus der Volkskunst mit dem Schwäbischen Kulturarchiv hat sich die Pflege der Regionalkultur auf die Fahnen geschrieben. Neben dem Wandern und dem Naturschutz ist die heimatliche Tradition ein wichtiges Anliegen innerhalb der Aktivitäten des Schwäbischen Albvereins.

„Das Haus der Volkskunst und die darin betriebene Kulturarbeit hat eine große Ausstrahlung über Land und Region hinaus“, sagt Stingel. In den ehrwürdigen Räumen finden viele Musik-, Tanz- und handwerkliche Seminare statt. Zum Beispiel Harfen- und Dudelsackkurse, aber auch Workshops zu Instrumentenbau, historischen Tänzen oder Fahnenschwingen. Sogar für die Jüngsten gibt es allerlei Angebote, wie Kinderlieder und Kindertänze.

Das Schwäbische Kulturarchiv beinhaltet einen Verlag für Bücher, Notenhefte, CDs und DVDs. Es hat eine bedeutende Multiplikatorfunktion für das kulturelle bzw. traditionelle Erbe des Vereins.

Informationen zu den Veranstaltungen und Seminaren im Haus der Volkskunst unter: www.schwaben-kultur.de