Haus der Volkskunst bietet im Winterhalbjahr ein Kulturprogramm vom Feinsten

Neben dem Wandern sind Kultur und Tradition ein wichtiger und viel gefragter Bereich innerhalb des Schwäbischen Albvereins. Das Haus der Volkskunst mit dem Schwäbischen Kulturarchiv in Balingen stellt in den folgenden Monaten wieder eine atemberaubende Vielfalt kultureller Veranstaltungen auf die Beine. Soeben ist das neue Winterhalbjahres-Programm 2013/14 erschienen.

Den Auftakt bildet am 31.10. das 27. Musikantentreffen. Bei dem vier Tage dauernden Musikfestival gibt es u.a. einen Geigenkurs mit dem Wiener Rudi Pietsch, einen Bockbaukurs mit Andreas Rogge sowie ein Drehleierkonzert mit dem Künstler Kurt Racky. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern die Schwäbische Musik nahe zu bringen und ihre Spielfreude zu wecken.

Bis Ende April können anschließend verschiedene Instrumentenkurse, darunter auch Spielkurse für Sackpfeife, Bock, Hirtenhorn, Zink, Harfe und Schalmei sowie Tanzkurse und handwerkliche Kurse, wie Korbflechten oder Weben, belegt werden. Man kann sich auch zum Schwäbischen Kochen oder zum Singseminar anmelden. Ein Weihnachtskonzert findet am 22. Dezember in der Stadtkirche Balingen statt. Das Detailprogramm mit allen Seminaren ist unter www.schwaben-kultur.de im Internet abrufbar.

„Das Haus der Volkskunst und die darin betriebene Kulturarbeit hat eine große Ausstrahlung über Land und Region hinaus“, sagt Manfred Stingel, Vorsitzender des Kulturrats beim Schwäbischen Albverein.

Viele der Seminare und Musikveranstaltungen finden in den neu gestalteten historischen Räumen des Schwäbischen Kulturarchivs statt.

In den renovierten Räumlichkeiten gibt es auch einen Verlag für Bücher, Notenhefte, CDs und DVDs. Das Schwäbische Kulturarchiv hat eine bedeutende Multiplikatorfunktion für das kulturelle bzw. traditionelle Erbe des Vereins.

 

100 Jahre Roßbergturm: Jubiläumsfeier mit Ausblick

Am 22. September feiert der Schwäbische Albverein das 100-jährige Jubiläum des bekannten und beliebten Aussichtsturms auf dem Roßberg. Auch die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch wird zum höchsten Punkt des Stadtgebiets kommen, um das Jubiläum zu begehen. Die Besucher erwartet ein buntes und musikalisches Festprogramm. Für die kleinen Besucher gibt es sogar ein spezielles Angebot unter dem Motto „Abenteuer Natur Erleben“.

Die Festveranstaltung findet am Sonntag, 22. September 2013 statt. Der  Roßberggipfel  ist an diesem Tag für Autos gesperrt. Ein eigener Bus-Shuttle ab zehn Uhr morgens ist eingerichtet.

Zu der offiziellen Feier sind Wanderfreunde und Pressevertreter herzlich eingeladen.

 Der Roßbergturm liegt auf 869 Meter Höhe. Ein Architektenwettbewerb für den Bau des 28 Meter hohen Turms wurde  im Jahr 1912 ausgeschrieben. Die Stuttgarter Architekten Schweizer & Keppler realisierten schließlich den Aussichtsturm mit Unterkunftsanbau für Einkehr und Übernachtung.

Festprogramm:

Sonntag, 22. September 2013

10:30 Uhr:

Ökumenischer Gottesdienst mit den Posaunenchören Genkingen und Gönningen.

11:30 Uhr:

Frühschoppenkonzert mit dem Handharmonika-Club Roßberg, Gönningen.

 12:00 Uhr:

Gemeinsames Mittagessen, Bewirtung durch Wanderheim Roßberg.

14:00 Uhr:

Festakt, musikalische Umrahmung durch die Roßbergmusikanten, Gönningen.

Ende der Veranstaltung gegen 17 Uhr.

Der Mercedes unter den Wanderwegen

Einweihung Gustav-Ströhmfeld-Weg: Eine Reise durch die Landschaftsgeschichte

Der „Gustav-Ströhmfeld-Weg“ von Metzingen nach Neuffen ist einer der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwege auf der Schwäbischen Alb. Er ist insgesamt 22 km lang und wurde bereits 1940 zu Ehren des ersten Hauptwegemeisters und stellvertretenden Präsidenten des Schwäbischen Albvereins angelegt und nach ihm benannt.

Am 15. September wurde der landkreis- und gemeindeübergreifende Wanderweg in Kohlberg am Fuße des Jusi feierlich eingeweiht.

Neben rund 400 Gästen war auch Politprominenz vertreten. Sowohl der Tübinger Regierungspräsident Hermann Strampfer als auch der Esslinger Landrat Heinz Eininger sowie der Reutlinger Landrat Thomas Reumann waren mit dabei. Bei ihren Grußworten lobten sie die landschaftliche Schönheit und Bedeutung des Wanderwegs für die Region, den Tourismus und die Naherholung. Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß bedankte sich während seiner Festrede bei allen Beteiligten, den Landkreisen, den Gemeinden, dem Biosphärengebiet, der Projektgruppe und vor allem auch den mehreren Hundert Ehrenamtlichen, für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Neugestaltung des Wegs.

Strampfer bezeichnete den Wanderweg sogar als „Mercedes unter den Wanderwegen“ und Rauchfuß wünschte sich, jede Schulklasse in Baden-Württemberg möge den Gustav-Ströhmfeld-Weg einmal abwandern. Denn gerade dieser Wanderweg zeige auf, welche Schätze die schwäbische Heimat zu bieten habe. „Der Schwäbische Albverein hat schließlich auch einen pädagogischen Auftrag“, sagte der Albvereinspräsident.

Der früher mit dem Zusatz „Geologischer Pfad“ bezeichnete Gustav-Ströhmfeld-Weg führt entlang des Albtraufs – von den Metzinger Weinbergen über den Florian und Jusi bis hin zum Hohenneuffen – durch eine Gegend mit topografisch, entstehungsgeschichtlich, geologisch und biologisch besonderer Bedeutung.

In den letzten Jahren wurde er neu kartiert, vieles wurde modernisiert und heutigen Wanderansprüchen angepasst: von der Wegführung bis hin zur Beschilderung. Der neu gestaltete Wanderweg soll jetzt auch als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ – dem Prädikatszertifikat für Wanderwege – ausgezeichnet werden. Die Urkunde des Deutschen Wanderverbands wird auf der CMT 2014 in Stuttgart überreicht.

Der Gauvorsitzende des Ermsgaus, Günter Walter, freute sich über die große Resonanz des Einweihungsfests trotz des regnerischen Wetters. Zwar fanden Gottesdienst und Grußworte im Festzelt statt, doch viele Gäste scheuten den Weg nicht, um an den Ziegenherden vorbei hinauf zum Jusi zu laufen und den wahrhaft göttlichen Ausblick zu genießen.

Weitere Informationen unter:

http://wege.albverein.net/hauptwanderwege/gustav-strohmfeld-weg/

Festakt am Jusi zur Neugestaltung des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Eine Reise durch die Landschaftsgeschichte

Der „Gustav-Ströhmfeld-Weg“ von Metzingen nach Neuffen ist einer der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwege auf der Schwäbischen Alb. Er ist insgesamt 22 km lang und wurde bereits 1939 zu Ehren des ersten Hauptwegemeisters und stellvertretenden Präsidenten des Schwäbischen Albvereins angelegt und nach ihm benannt.

Der früher mit dem Zusatz „Geologischer Pfad“ bezeichnete Wanderweg führt entlang des Albtraufs durch eine Gegend mit topografisch, entstehungsgeschichtlich, geologisch und biologisch besonderer Bedeutung. In den letzten Jahren wurde vieles modernisiert und heutigen Wanderansprüchen angepasst: von der Wegführung bis hin zur Beschilderung. Dazu gehören neben den neuen, übersichtlichen Informationstafeln zur Wegführung und Orientierung auch die sogenannten Thementafeln. Sie informieren die Wanderer über geologische, naturkundliche, kulturelle, geschichtliche und ökologische Gegebenheiten.

Bereits Anfang der 70er Jahre war der Wanderweg mit  Bild- und Texttafeln ausgestattet worden. Die in die Jahre gekommenen Tafeln werden jetzt im Rahmen der Neugestaltung des Wegs nach und nach ersetzt.

Die Einweihung des neu gestalteten „Gustav-Ströhmfeld-Wegs“ findet am Sonntag, 15. September 2013 statt. Zu der offiziellen Feier sind Wanderfreunde und Pressevertreter herzlich eingeladen.

Bereits 2009 wurde der Gustav-Ströhmfeld-Weg von einer Projektgruppe aus Wanderfreunden des Schwäbischen Albvereins neu kartiert. Ab 2012 gab es Fördermittel durch das Biosphärengebiet und das Regierungspräsidium Tübingen.

In Absprache mit dem Biosphärenzentrum, den Gemeinden, dem Schwäbischen Alb-Tourismus, den Forstbehörden und den betreffenden Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins wurde auch die Wegführung geändert. Hintergrund dafür sind die Kriterien des Premiumzertifikats „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands. Um diese Auszeichnung zu erhalten, gilt es neun Kern- und 23 Wahlkriterien zu erfüllen. Dazu zählt u.a., wie abwechslungs- und aussichtsreich ein Wanderweg ist und wie er in seine natürliche Umgebung eingebunden ist. Beispielsweise dürfen nur 20 Prozent eines Wanderwegs befestigt sein. Zudem wichtig sind eine zuverlässige Markierung und eine gute Infrastruktur.

„Nach jahrelangen Vorarbeiten können wir diesen wundervollen und hochinteressanten Wanderweg mit seiner abwechslungsreichen Wegführung und den ansprechenden Infotafeln allen Wanderfreunden und Naturinteressierten als Ausflugstipp empfehlen“, freut sich Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. „Wir gehen davon aus, dass der Gustav-Ströhmfeld-Weg auch mit dem Qualitätssiegel ‚Qualitätsweg Wanderbares Deutschland‘ ausgezeichnet werden wird“.

 

Festveranstaltung zur Neuausrichtung des Gustav-Ströhmfeld-Wegs:

Sonntag, 15. September 2013

 11:00 Uhr:  Gottesdienst im Grünen

11:45 Uhr: Begrüßung: Günter Walter, Gauvorsitzender Ermsgau

Grußworte:

Klaus Roller, Bürgermeister Kohlberg

Heinz Eininger, Landrat Landkreis Esslingen

Hermann Strampfer, Regierungspräsident RP Tübingen

Thomas Reumann, Landrat Landkreis Reutlingen

Festansprache:

Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß

Schlusswort:

Stefan Tremmel, Vorsitzender OG Kohlberg-Kappishäusern

Ort: Gustav-Ströhmfeld-Gedenkstein auf dem Jusi. Das Festzelt befindet sich am „Alten Sportplatz“ in Kohlberg. Parkmöglichkeiten an der Jusi-Halle und im Schulhof, sowie entlang der Goethestraße. Von dort ca. 10 Min. Fußweg zum Sportplatz und weitere 10-15 min. zum Jusi.

Die Programmfolge wird durch eine Alphörnergruppe musikalisch begleitet.

Detaillierte Informationen zum Weg und zu den Informationstafeln finden Sie unter:
http://wege.albverein.net/hauptwanderwege/gustav-stroehmfeld-weg