Schutzgebiete und ihre Einteilung

Einladung zum 11. Naturschutztag des Schwäbischen  Albvereins

Der Schwäbische Albverein veranstaltet am Samstag, 9. November 2013, in der „Musikhalle“ in Ludwigsburg seinen 11. öffentlichen Naturschutztag. Die traditionsreiche Tagung wird vom Präsidenten des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, um 10 Uhr eröffnet. Im Fokus der Informationsveranstaltung steht das Thema „Schutzgebiete“.

Vor dem Hintergrund, dass viele naturinteressierte Menschen -Mitglieder wie Nichtmitglieder – Begriffe wie „Biosphärengebiet“ oder „flächenhaftes Naturdenkmal“ in ihrer Bedeutung nicht richtig einschätzen können, ist es aus Sicht des größten Wandervereins Europas eine wichtige Aufgabe, die verschiedenen Typen von Schutzgebieten klar und deutlich vorzustellen.

Das offizielle Veranstaltungsthema lautet: „Der besondere Schutz von Natur und Landschaft – Schutzgebietskategorien und deren Bedeutung“. Zum Naturschutztag sind Vereinsmitglieder und interessierte Nichtmitglieder herzlich eingeladen.

Die Vorträge und Diskussionen beschäftigen sich mit der jeweiligen Bedeutung von Schutzgebieten und den dazu gehörenden Vorschriften. Reinhard Wolf, Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins und ehemaliger Leiter des Referats Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Stuttgart, startet mit der Auflistung der Schutzgebiete. Nach der Mittagspause geht es dann weiter mit Sylvia Metz vom Regierungspräsidium Tübingen. Sie zeigt „Naturschutzgebiete vor der Haustür“ auf und erklärt, wie man vor Ort aktiv werden kann. Anschließend nimmt Wolf den Faden mit einer Potenzialstudie zu den Naturschutzgebieten im Regierungsgebiet Stuttgart wieder auf.

Später am Nachmittag steht die Umsetzung der Natura 2000-Managementplänen auf dem Programm. Isabelle Schneider vom Regierungspräsidium Stuttgart setzt sich damit auseinander. Weiterer wichtiger Programmpunkt  ist die Vorstellung der Naturschutzkonzeption durch Dr. Wolfgang Herter, Hauptnaturschutzwart Süd des Schwäbischen Albvereins. Abschließend zieht Vizepräsident Wolf Bilanz und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr.

Zum Naturschutztag des Schwäbischen Albvereins sind alle Mitbürger recht herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 25. Oktober 2013.

Kontakt, Informationen und Anmeldung: Referat Naturschutz des Schwäbischen Albvereins, Hospitalstraße 21, 70174 Stuttgart, Tel.: 0711/22585-14, Fax: 0711/22585-92, E-Mail: naturschutz@schwaebischer-albverein.de

Infos im Internet: http://natur-umwelt.albverein.net/

Dokumentarfilm zur Arbeit und Bedeutung von Hirten und Hirtenmusik

Der Schwäbische Albverein hat zusammen mit der Volkstanzgruppe Frommern sowie europäischen Partnern aus Spanien und Rumänien ein Filmprojekt durchgeführt, welches die bedeutsame und eigentümliche Arbeit von Hirten auf der Schwäbischen Alb und in verschiedenen anderen Ländern aufzeigt und vergleicht. Es geht um die Traditionen der Hirten, ihre Signalinstrumente und ihre Musik. Zudem auch um ihre schwierige Situation in der heutigen Zeit.

Bereits im Winter dieses Jahres wird der Film in Spanien und Rumänien zu sehen sein. Manfred Stingel, Vorsitzender des Kulturrats beim Schwäbischen Albverein, hofft, dass der Dokumentarfilm auch bald in Deutschland gezeigt werden wird und hat das Filmmaterial inzwischen an den SWR und den BR weitergegeben. „Der Film zeigt einzigartige Aufnahmen von Hirten und deren akustischen Botschaften und Melodien“, erklärt Stingel. „Er ist ein kulturelles Highlight“.

Unter dem Titel Sterbender Beruf – Lebendige Musik versteckt sich nicht nur eine zweiteilige Filmdokumentation, sondern ein ganzes EU-Projektpaket, wozu auch eine Dauerausstellung im Haus der Volkskunst sowie eine Datenbank mit Tonaufnahmen, Bildern und weiterem volkskundliches Material gehören (www.hirtenhorn.eu).

Erste Dreharbeiten für den Film wurden bereits im August 2011 in Rumänien durchgeführt. Später kamen die Dreharbeiten in Galicien hinzu.

„Wir müssen den Schäfern, deren Beruf heutzutage vielerorts im Sterben liegt, helfen“, sagt Stingel. Ohne Schafe drohte vielen Kulturlandschaften die Verbuschung. „Wir brauchen die Schäfer und Schafe, um unsere Landschaft zu erhalten“, so Stingel weiter. Der Film zeige auf, wie reichhaltig die Schäferkultur auch heute noch sei.

Einen Trailer zum Film gibt es auf youtube unter: www.youtube.com/watch?v=qVxfa4p-41g

Weiter Informationen auch unter:

www.schwaben-kultur.de