Schulklassen erwandern den Frühling

Preisverleihung des Wettbewerbs beim Landesfest
Schirmherrin ist Gerlinde Kretschmann

Der Schwäbische Albverein hatte Ende letzten Jahres alle Schulen in und um Winnenden eingeladen, am Schulwanderwettbewerb unter dem Motto „Komm mit – wir wecken den Frühling“ teilzunehmen.

Ziel der Aktion sollte es sein, möglichst viele Kinder zum Wandern zu motivieren, ihnen ihre Heimat ans Herz zu legen und sie den Frühling mit allen Sinnen erleben zu lassen. Abgabetermin für die Dokumentationen zu den jeweiligen Wanderungen war der 8. April 2016.

Acht Klassen aus vier verschiedenen Grundschulen haben sich beteiligt:

  • Grundschule Breuningsweiler, Quellenstraße 5, 71364 Winnenden mit Klasse 1 – 4
  • Grundschule Höfen, Bürgerstraße 38, 71364 Winnenden, mit Klasse 1/2 gemeinsam sowie jeweils Klasse 3 und 4
  • Kastenschule Bahnhofstraße 43, 71364 Winnenden mit den Klassen E1, E2 und E3
  • Stöckachschule – Grundschule, Ringstraße 126, 71364 Winnenden mit den Klassen 2a und 2b

Bewertet wurden neben der Originalität der Dokumentationen auch die Umsetzung des Mottos „Komm mit – wir wecken den Frühling“. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, ob die Dokumentationen von den Kindern selbst erstellt wurden.

Aus allen Dokumentationen ging hervor, dass die Kinder großen Spaß hatten. Es wurden Blumen gepflückt, Kränzchen gebunden, Staudämme gebaut, Schneckenhäuser gesammelt, steile Weinberge erklommen, Bilder aus Naturmaterialien gebastelt, Fotos geschossen, Pflanzen bestimmt und vieles mehr.

Für die Jury war es eine schwierige Aufgabe, all die tollen Ergebnisse zu bewerten. Die Siegerehrung, bei der Frau Gerlinde Kretschmann, Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth die Arbeiten der Schulklassen jahrgangsstufenabhängig auszeichnen, wird während des Landesfests in Winnenden am Samstag, den 7. Mai um 16.00 Uhr auf der Marktplatzbühne stattfinden.

Jury Schulwanderwettbewerb

Die Jury bestand aus Frau Gerlinde Kretschmann, der Schirmherrin des Wanderwettbewerbs, Frau Petra Rauchfuß (Schwäbischer Albverein), Karin Kunz (Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg) sowie Herrn Oberbürgermeister Holzwarth.

Albverein lädt zum Landesfest nach Winnenden

Der Schwäbische Albverein feiert am 7.- 8. Mai 2016 sein traditionell einmal jährlich stattfindendes Landesfest. Austragungsort ist die Fachwerkstadt Winnenden unweit der Landeshauptstadt Stuttgart.

Besonders reizvoll für Wanderer sind die Obstbaumwiesen, die Weinberge und die Ausläufer des Schwäbischen Walds rund um Winnenden. In dieser herrlichen Umgebung präsentiert der Schwäbische Albverein ein buntes und eindrucksvolles Programm, das Musikvorführungen, Tanzeinlagen, Informationsveranstaltungen, Wanderungen sowie die Jahreshauptversammlung beinhaltet.

„Unter dem Motto Winnenden albt verbindet sich dieses Mal das Landesfest mit dem beliebten Winnender Wonnetag und der öffentlichen Kür des Winnender Mädles“, lässt der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, wissen.

Der größte Wanderverein Europas bietet sowohl am Samstag als auch am Sonntag des Festwochenendes eine Vielzahl an Wanderungen – darunter auch Gesundheitswanderungen und solche unter dem Motto Wegearbeit oder Weinbau.

Bereits am Freitagabend, dem 29. April, findet als Auftakt ein Mundartabend mit den Künstlern Gitte Müller und Kurt Klawitter im Storchenkeller statt.

Am Samstag gibt es ab 11 Uhr Musik und Tanz auf dem Markt- und dem Kirchplatz. Die Infostände in der Marktstraße haben samstags und sonntags bereits ab zehn Uhr geöffnet. Modelleisenbahnfreunde dürfen sich Samstag und Sonntag ab elf auf die PMW- Modelleisenbahnausstellung freuen, http://www.pmw-winnenden.de/.

Ein besonderes Highlight erwartet die Landesfestbesucher um 16 Uhr auf der Bühne des Marktplatzes. Hier findet die Siegerehrung des Wanderwettbewerbs, den der Schwäbische Albverein für Schulklassen und schulische Gruppen im Stadtgebiet Winnenden ausgeschrieben hat, statt. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der prominenten Wanderführerin Gerlinde Kretschmann. (http://wandern.albverein.net/2015/09/22/wanderwettbewerb-fuer-schulklassen/).

Beim Landesfest des Schwäbischen Albvereins in Winnenden ist auch für Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Natur in der Stadt“ Einiges geboten: Es gibt eine Kletterwand, Kinderschminken, Geocaching, eine spannende Familienwanderung und viele weitere abenteuerliche Aktivitäten.

Am Samstag 19 Uhr startet am Kirchplatz das Danzfescht mit der Musikgruppe „Boxgalopp“ aus Franken. Der Marktplatz lädt gleichzeitig zur gemütlichen Hocketse mit Unterhaltungsprogramm.

Am Sonntagmorgen lädt der Albverein traditionell zur Hauptversammlung ein. Als Vertreter der Landesregierung kommt Minister Franz Untersteller MdL. Er wird die Festrede halten.

Anschließend führt der Wimpelumzug von der Stadthalle zum Kirchplatz. Um 14 Uhr lädt die Stadt Winnenden zur öffentlichen Kür des Winnender Mädles auf der Bühne am Marktplatz. Dieser traditionelle Wettbewerb unter jungen Winnenderinnen wiederholt sich alle zwei Jahre.

An beiden Landesfesttagen gibt es Informationsstände mit der Möglichkeit zur Beratung oder dem Erwerb von Wanderkarten und Büchern. Die Stände öffnen am Samstag ab 10 Uhr.

„Am Wochenende des Landesfests können wir unsere Kompetenzen und unsere vielen Freizeitangebote kompakt und in fröhlicher Atmosphäre vermitteln“, freut sich Rauchfuß.

Der rund 100.000 Mitglieder starke Schwäbische Albverein mit 570 Ortsgruppen bietet jede Menge Aktivitäten für Jung & Alt, angefangen von Familien- und Jugendfreizeiten über moderate und sportliche Wanderungen, Naturschutzaktionen, kulturelle Veranstaltungen bis hin zu präventiven Angeboten wie Gesundheitswandern oder Wandern für Menschen mit Handicap. Beim Landesfest zeigt der Verein, welcher ein 24.000 km langes Wegenetz pflegt und betreut, viele erfrischende, fröhliche und interessante Angebote auf.

Informationen unter:

Weitere Presse-Informationen unter:

http://presse.albverein.net/

Freianzeigen gibt unter:

http://design.albverein.net/freianzeigen/

80 Kilometer rund um Stuttgart

Extremwanderer trotzen Kälte und Regen – Kurze Rast in Waldheim Heslach am Samstagabend

Nur wenige Grad über Null, Regen und bereits 31 Kilometer gelaufen: Das merkte man der Wandergruppe der Ortsgruppe Bartholomä allerdings nicht an. Von Erschöpfung keine Spur. Alle 80 Teilnehmer erreichten trotz des widrigen Wetters am Samstagabend (23. April) das Waldheim Heslach, um sich für die Nachtwanderung und die restlichen knapp 50 km zu stärken.

Die Gruppe lief von Samstag auf Sonntag 24 Stunden lang rund um Stuttgart und bewältigte dabei knapp 2000 Höhenmeter. Bis auf 14 Abbrecher haben alle die komplette Strecke bewältigt.

Bei ihrer Ankunft am Samstagabend im Waldheim begrüßte sie der Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins Reinhard Wolf und zollte dem Durchhaltevermögen der Teilnehmer seine Anerkennung. „Natur, Heimat, Wandern ist das Leitmotiv des Schwäbischen Albvereins und Ihre Ortsgruppe macht dem Wandern wirklich alle Ehre.“

Das Vorhaben „Stuttgart-Extrem“, das von den drei Wanderführern Erwin Schneider, Jürgen Pfau und Stephan Krieg vorbereitet wurde, ist die zehnte derartige Veranstaltung, welche sonst allerdings in Bartholomä stattfindet.

Die sportliche Tour wurde von Jürgen Pfau einst ins Leben gerufen. Sie entstand, wie er selbst sagt, aus einer „verrückten Idee“ heraus. Anfangs sei man nur mit ein paar wenigen losgewandert, die Nachfrage an Teilnehmern wurde aber von Jahr zu Jahr größer. Mittlerweile ist die Teilnehmerzahl auf maximal 80 beschränkt.

Dieses sportive Angebot habe einige neue Mitglieder beschert, freut sich Stephan Krieg. Denn die Veranstaltung erweckt Aufmerksamkeit und Interesse – auch bei jüngeren Menschen. Der jüngste bisherige Teilnehmer war 13 Jahre alt.

So eine Tour muss natürlich gut organisiert sein. Die drei Wanderführer laufen die Strecke vorher ab, organisieren die Rastpunkte. Bei Wandern teilen sie sich auf, einer läuft vorne, einer hinten und einer in der Mitte. Ein Team von 15 Helfern versorgt die Sportler an den Pausenplätzen.

 marathonwanderung bartholomä

Ehre, wem Ehre gebührt

MdL Untersteller kommt zur Buchpräsentation „Wildrosen und Weißdorne Mitteleuropas“ von Prof. Theo Müller

Am 20. April 2016 erwies MdL Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft dem Autor Prof. Dr. Theo Müller die Ehre. Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Schwäbische Albverein hatten zur Buchpräsentation

Wildrosen und Weißdorne Mitteleuropas – Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume eingeladen.

Minister Untersteller nahm sich für die gesamte Veranstaltung Zeit und würdigte damit die Verdienste seines früheren Botanik-Professors. Untersteller hat an der Hochschule Nürtingen studiert.

gruppenfoto mit minister

Nach einer kurzen Begrüßung des Rektors der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Dr. Dr. h.c. Bastian Kaiser und des Albvereinsvizepräsidenten Reinhard Wolf, richtete Untersteller das Wort an den Botanikexperten und Buchautor Müller.

Er habe den Termin trotz Zeitdrucks unbedingt wahrnehmen wollen, sagte er. Untersteller erzählte von den eindrucksvollen Exkursionen, die er während seiner Studienzeit mit Prof. Müller erlebt hatte und lobte dessen detailliertes und einzigartiges Fachwissen.

Heimische Pflanzen seien ein bedeutsames Thema und „das Büchlein, welches in jede Jackentasche passt, macht Lust, das Schöne in der Natur zu entdecken“, so Minister Untersteller.

Nach der Vorstellung des Buches durch Prof. Theo Müller hielt der Botanikprofessor Stefan Ruge einen hoch interessanten Kurzvortrag über den Albvereins-Wildrosengarten im Rottenburger Wohngebiet »Burgäcker-Äuble«. Für sein jahrelanges Engagement um die Pflege erhielt er während der Veranstaltung die Silberne Ehrennadel, die ihm Prof. Müller überreichte.

ehrennadel ruge

Das Buch „Wildrosen und Weißdorne Mitteleuropas Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume“ ist im Verlag des Schwäbischen Albvereins in der 3. Auflage erschienen und richtet sich an Fachleute und interessierte Laien. Das Bestimmungsbuch ist handlich und mit detailreichen Zeichnungen und wunderschönen Farbfotos bestückt.

Georg Timmermann † und Theo Müller

Wildrosen und Weißdorne Mitteleuropas,  Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume

3., bearbeitete, ergänzte und neu gestaltete Auflage. 192 Seiten mit 42 Schwarzweiß-Zeichnungen und 85 Farbfotografien. Mit einem Geleitwort von Prof. Stefan Ruge. Verlag des Schwäbischen Albvereins e. V., Stuttgart 2016. Format 10,5 x 17 cm, flexibler Einband, 16,– Euro. Für Mitglieder des Schwäbischen Albvereins bei Bezug über die Hauptgeschäftsstelle 13,– Euro. ISBN 978-3-920801896

Humoristischer Auftakt beim Landesfest

Den Auftakt des Landesfests in Winnenden bildet eine fröhliche Kulturveranstaltung: Die beiden Mundartkünstler Gitte Müller und Kurt Klawitter sorgen am Freitag, den 29. April 2016, im Winnender Storchenkeller für ein musikalisches und humoristisches Vergnügen.

Die gebürtige Reutlingerin Gitte Müller schrieb früher englische Lieder, bekam dann zunehmend Lust in ihrer Muttersprache „Schwäbisch“ zu singen. Ihr Programm „Schwäbisch normal bis poetisch“ enthält Lieder, die sich zwischen heiter und nachdenklich bewegen.

Kurt Klawitter, der Liedermacher und Geschichtenerzähler aus Wiesenbach singt und spielt mit „Blues bis Flamenco“ selbst komponierte und getextete Lieder mit viel Wortwitz.

Termin: 29. April 2016

Ort: Storchenkeller Winnenden, Marktstr. 24

 

Beginn 19.30 Uhr

Einlass 18.30 Uhr

Eintritt 10,00 Euro

 

Nähere Informationen beim Rems-Murr-Gau unter: http://remsmurr-gau.albverein.eu/ sowie unter:

http://heimat-kultur.albverein.net/events/gitte-mueller-und-klaus-klawitter/