Pressemitteilung: Präsidium neu gewählt

Am 6. Mai 2017 wurde der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, im Rahmen der Sitzung des Hauptausschusses für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Er lenkt bereits seit 16 Jahren die Geschicke des Vereins und ist seit 45 Jahren aktives und äußerst engagiertes Vereinsmitglied. Von 1997 bis 2001 war er Gauvorsitzender des Esslinger Gaus. Im Anschluss übernahm er die Präsidentschaft des Gesamtvereins. 2014 erhielt er die goldene Ehrennadel des Vereins. Nun wurde der studierte Mediziner und Pharmazeut mit großer Mehrheit wieder gewählt. Neben der anspruchsvollen und zeitintensiven ehrenamtlichen Tätigkeit als Präsident des Schwäbischen Albvereinst ist Rauchfuß seit 2007 auch Präsident des Deutschen Wanderverbands. Zudem ist er Stadtrat in Plochingen und stellvertretender Bürgermeister.

Als einer der beiden Vizepräsidenten wurde der ehemalige Präsident des Landesvermessungsamts, Hansjörg Schönherr, für weitere vier Jahre gewählt. Er ist seit dem Jahr 2000 Beisitzer im Vorstand und seit 2008 stellvertretender Präsident.

Neu im Führungsteam ist der 53-jährige Thomas Keck. Er ist von Kindesbeinen an Mitglied im Schwäbischen Albverein und gilt als äußerst engagiert. Als Vorsitzender der Ortsgruppe Betzingen und des fast 10.000 Mitglieder zählenden Lichtenstein-Gaus ist er schon bisher ein wichtiger Weichensteller innerhalb des Albvereins. Er ist kommunalpolitisch aktiv (Stadtrat) und zudem auch Bezirksbürgermeister des Reutlinger Stadtteils Betzingen.

Sein vorrangiges Ziel ist die Gestaltung der Zukunftsfähigkeit des Vereins.

 

 

MundArtFestival 2017 in der Stuttgarter Liederhalle

Das „MundArtFestival“ des Schwäbischen Albvereins in der Stuttgarter Liederhalle, welches seit 16 Jahren gemeinsam mit dem Silberburg-Verlag veranstaltet wird, fand auch am 21. April 2017 wieder eine große Fangemeinde: Der 400 Plätze zählende Schillersaal war so gut wie ausverkauft. Die Schwäbischen Anekdoten und die hochkarätige Unterhaltungsmusik fanden bei den Zuhörern enormen Anklang.

HeiliXBlechle  Präsidentenauftritt Mundartfestival 17  Künstler Mundartfestival 2017

Bei seiner Begrüßung lobte Organisator Helmut Pfitzer die hervorragenden Dialektkünstler im Land. Er machte darauf aufmerksam, dass Humor auf Schwäbisch über viele Facetten verfügt und die im Anschluss auftretenden Künstler einen eindrucksvollen Überblick über die schwäbischen Kunststile verschaffen.

Vortragskünstler Wolfgang Wulz trat zuerst auf die Bühne. Er ist bekannt für seine Ortsnecknamen, von denen er 300 bis 400 parat hat. Zum Beispiel seien die Heidenheimer bekannt als „Knöpfleswäscher“. Die Story basiert darauf, dass eine brave Ehefrau während der großen Armut des 19. Jahrhunderts ihrem an der Werkbank schaffenden Mann selbst gekochte „Knöpfle“ (Hefeknödel) zum Mittagessen vorbeibringen wollte, diese aber auf den Boden fielen und das Weib sie deshalb in der Brenz wusch. Der Spion aus Aalen beobachtete sie dabei und brachte so die Geschichte in Umlauf. Eine andere Geschichte spielte sich in der Nähe von Böblingen ab, in Ehningen. Dort brütete der Küfer Enteneier aus, da er während seiner Bettlägerigkeit ja sonst zu nichts nutze war. So zumindest sah das seine Frau und jubelte ihm die Eier unter. Seitdem heißen die Ehninger Entenbrüter. Einen weniger schmeichelhaften Ortsspitznamen haben die Aidlinger. Das seien, so Wulz, die „Bachscheißer“. Hintergrund ist der, dass der Büttel des Ortes einst ein öffentliches Verbot für „das Bescheißen des Baches während der Mostzeit“ verkündete.

Nach den ebenso lustigen wie derben Ergüssen des Knöpfleswäschers Wolfgang Wulz stand das Blechbläserquartett HeiliXblechle auf dem Programm. Diese unterhaltsame schwäbische „Boygroup“ brachte Schwung in den Schillersaal. Sie offenbarte ein breites Repertoire von A Capella über Tanz- und Unterhaltungsmusik bis hin zu höfischen Klängen. In den musikalisch unterlegten Erzählungen ging es um bekannte schwäbische Geschichten, wie zum Beispiel um die Hintergrundstory des Lieds „Auf der Schwäbischen Eisenbahn“. Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Vizepräsident Hansjörg Schönherr dienten dabei als lebende Diaprojektoren, indem sie die Tafeln mit den selbsterklärenden Zeichnungen ins Publikum hielten. Zum Beispiel ein Plakat mit einer Ziege, die am Zug festgebunden war und später eines mit nur noch einem Ziegenkopf, der an einer Leine festgebunden am Ende des Zuges hing.

Zu guter Letzt gab der badische Nationaldichter Harald Hurst einen Streifzug durch seine unzähligen Bücher zum Besten. Dabei machte er sich über den Bau- und Sanierungswahn mancher Schwaben lustig, die so viel an ihrer Wohnqualität basteln, dass sie eigentlich gar nicht mehr zum Wohnen kommen oder über die unsäglichen Begegnungen mit Hundebesitzern, deren kleiner Liebling niemals beißen würde, wenn, dann höchstens zwicken.

Alles in allem ging um 22 Uhr ein lustiger und unterhaltsamer Kleinkunstabend zu Ende.

Das Thema „Mundart“ hat beim Schwäbischen Albverein eine langjährige Tradition. Der Mundartkünstler Helmut Pfitzer hob im Jahr 2000 die Idee aus der Taufe, regelmäßige Kleinkunstveranstaltungen mit mundartbezogener Musik und Literatur zu etablieren. Mittlerweile gibt es im Vereinsgebiet fast 30 Mundartbühnen, die unterhaltsame Kleinkunst auf hohem Niveau anbieten.

 Das Mundartfestival findet einmal im Jahr statt. Die traditionelle Musik- und Poesieveranstaltung wird vom Schwäbischen Albverein zusammen mit dem Silberburg-Verlag veranstaltet. 

Alle weiteren Mundart-Veranstaltungen sind auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins nachzulesen: http://heimat-kultur.albverein.net/mundart-musik/

Großes Wanderführertreffen in Löwenstein

Über hundert Wanderführerinnen und Wanderführer aus ganz Baden-Württemberg haben sich am Wochenende 8./9. April in der Evangelischen Tagungsstätte in Löwenstein getroffen.

p1050078_kl-etl p1050075_kl-wafue-osterbrunnen p1050068_kl-wafue-klinge

In der herrlichen Landschaft der Löwensteiner Berge konnten die Wanderführer des Schwäbischen Albvereins und des Schwarzwaldvereins ein attraktives Programm genießen. Begrüßt wurden die Gäste, u.a. vom Löwensteiner Bürgermeister Klaus Schifferer.

Erlebnisreiche Exkursionen und Workshops

Am Samstag luden verschiedene Exkursionen dazu ein, die Gegend kennenzulernen. Außerdem wurden einige Workshops angeboten: So stellte Bernhard Drixler, Geschäftsführer des Schwäbisch-Fränkischen Walds den Naturpark vor, Christoph Spieles vom Naherholungszweckverband den Breitenauer See.

Darüber gab es Workshops, in denen die Wanderführer und Wanderführerinnen Tipps für ihre Führungen erhielten, z.B. im Bereich der Landschaftsinterpretation, im Zusammenhang mit Rechts-/Versicherungsfragen, aber auch im Hinblick auf die Ansprache verschiedener Zielgruppen. Auch „Wandern und Singen“ wurde angeboten.

Bei den Exkursionen ging es u.a. darum, den Wanderführern neue Ideen zu vermitteln. Beispielsweise wurden Kräuter bestimmt und Methoden der Landschaftsinterpretation ausprobiert. Naturerleben im Wald mit „Herz, Kopf und Hand“ stand genauso auf dem Programm wie eine Führung mit Kostprobe im Weinberg. Beim Gesundheitswandern erfuhr man viel darüber, was Prävention und Wandern miteinander zu tun haben.

Weitere lehrreiche Programmpunkte gab es am Sonntag, wie das  Schulmuseum in Obersulm, ein Ausflug nach Löwenstein und zum „Hohlen Stein“.

Wanderführer haben enorme Aufgaben

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Wanderführer und Wanderführerinnen sind vielseitig und oft auch sehr arbeitsintensiv. Die Anforderungen der Vereine, der Mitwanderer und der Gesellschaft werden immer höher. Die Angebote sollen flexibel sein und unterschiedliche Zielgruppen anlocken, aber langjährige Teilnehmer nicht vergrault werden. Nichtmitglieder sollen geworben, aber den Mitgliedern ihre altbewährten Angebote gelassen werden. Neue Marketingmethoden gilt es zu nutzen, soziale Kompetenz zu demonstrieren und jede Wanderung soll möglichst zum „Event“ werden.

„Es ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit, dass sich trotz der hohen Ansprüche so viele engagierte und motivierte Menschen in unseren Vereinen dafür einsetzen, Menschen in die Natur zu führen, unsere Heimat zu zeigen und Landschaften erlebbar zu machen“, betont die Geschäftsführerin der Heimat- und Wanderakademie Karin Kunz

Mundartfestival in der Liederhalle Stuttgart – noch gibt es Karten

Bereits seit vielen Jahren präsentiert der Schwäbische Albverein gemeinsam mit dem Silberburgverlag das Mundartfestival in Stuttgart. Exzellente Musiker, Lyriker, Kabarettisten und Liedermacher sorgen für Unterhaltung und humorvolle Entspannung. Das dargebotene Entertainment ist witzig, geistreich und niveauvoll.

Die traditionsreiche Veranstaltung findet im 400 Plätze zählenden Schillersaal der Stuttgarter Liederhalle statt und ist in der Regel schnell ausverkauft.

Die Künstler in diesem Jahr sind:

  • Wolfgang Wulz – der Meister der schwäbischen Anekdote als Knöpfleswäscher
  • HeiliXBlechle – die schwäbische Boygroup
  • Harald Hurst – badischer Bruddler und Beobachter

 

Termin: 21. April 2017, 19 Uhr, Schillersaal Liederhalle Stuttgart

Eintrittspreise: 12 Euro für Erwachsene, ermäßigt 6 Euro

 Das Thema „Mundart“ hat beim Schwäbischen Albverein eine langjährige Tradition. Der Mundartbeauftragte Helmut Pfitzer ist selbst Autor und Liedermacher. Er hob im Jahr 2000 die Idee aus der Taufe, regelmäßige Kleinkunstveranstaltungen mit mundartbezogener Musik und Literatur zu etablieren. Mittlerweile gibt es im Vereinsgebiet mehr als 25 Mundartbühnen, die unterhaltsame Kleinkunst auf hohem Niveau anbieten.

 

Allein in der Pampa – Kartenlesen für Frauen

Immer gut, wenn man eine topografische Karte lesen kann, speziell wenn frau „allein in der Pampa“ unterwegs ist. Deshalb bietet der Schwäbischen Albverein unter der Leitung von Heike Krieg am Samstag, 13. Mai 2017, eine Einführung in die Grundkenntnisse des Kartenlesens mit vielen praktischen Übungen speziell für Frauen an: Termin

Tatsächlich kann man viele Informationen über die geplante Strecke schon vorher aus der topografischen Karte entnehmen. Kartenlesen ist nicht trocken und langweilig, sondern äußerst spannend und nicht schwer zu erlernen.

Treffpunkt:       
9.30 Uhr S-Bahn Station Leinfelden, Ausgang West
Veranstaltungsende:  ca. 16.30 Uhr

Kosten:               
15 € für Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, 35 € für Nichtmitglieder, eine Anmeldung ist erforderlich (Tel.0711-22585-26)

Die Fortbildung findet im d Veranstaltungsreihe „FrauenSpecial“ der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg statt.

„Allein in der Pampa ist ein passender Auftakt zum Tag des Wanderns am 14. Mai, an welchem der Schwäbische Albverein eine Vielzahl geführter Wanderungen durch das Vereinsgebiet im Programm hat“, so die Geschäftsführerin der Heimat- und Wanderakademie, Karin Kunz.

Informationen zum Tag des Wanderns unter:

http://www.wanderverband.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Tag+des+Wanderns

Der Schwäbische Albverein ist mit rund 100.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Europas. Er wurde 1888 in Plochingen gegründet. Der Verein verfügt über 570 Ortsgruppen und ein 24.000 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. Zum Vereinseigentum gehören 28 Aussichtstürme und 21 Wanderheime.

Unterstützen Sie unseren Verein und unsere Arbeit, indem Sie für ihn werben. Hier der link zu unseren Freianzeigen: http://design.albverein.net/freianzeigen/

Weitere Pressemitteilungen finden Sie unter: http://presse.albverein.net/

Gehen Sie mit uns auf Wanderschaft

Die Broschüre „Wandertage – Heimat erleben 2017“ liegt vor

Der Schwäbische Albverein lädt in seiner unlängst erschienenen Broschüre „Wandertage 2017 – Heimat erleben“ dazu ein, Landschaft und Natur in der Gruppe und unter fachkundiger Leitung zu genießen. Der 68 Seiten starke Flyer listet zwischen April und Oktober eine Fülle beeindruckender Wandertouren auf.

Auf manchen der Wanderungen bekommt man Mythen und Heimatgeschichte geboten, auf anderen Informationen zu Ökologie und Naturschutz. Für besonders sportive Menschen gibt es Langstrecken-Wanderungen, wie zum Beispiel die 53 km lange Tour „Wandern am Limit“ oder die 43 km lange Wanderung „Auf den Spuren des Götz von Berlichingen“.

Einige der Wanderungen nehmen Bezug auf das Thema der diesjährigen großen Landesausstellung im Landesmuseum Württemberg mit dem Titel „Schwaben zwischen Mythos und Marke“ und führen zu schwäbischen Erinnerungsorten. Die Tour „Mythos Schwaben – die Burg Teck“ beispielsweise führt durch das Schopflocher Moor, vorbei an der Ruine Rauber bis zur Burg Teck, wo einst ein fürstlicher Hof ansässig war. Die Wanderung „Schwabenkinder“ beschäftigt sich mit der Wirklichkeit von 8-14-jährigen Jungen und Mädchen im 19. Jahrhundert in Oberschwaben. Bei der „Honauer Geschichte“ geht es neben aussichtsreichen Felsköpfen auch um die touristische Bedeutung, die Honau bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hatte.

„Unsere gut ausgebildeten Wanderführerinnen und Wanderführer zeigen die Schönheit unseres Vereinsgebiets und liefern Informationen zu Landschaft, Kultur und Geschichte“, so der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß.

Neben den unterschiedlichsten Themenwanderungen lädt der Schwäbische Albverein auch wieder zu einem „Aktionstag Gesundheitswandern“ am 1. Juli 2017 ein.

Der Flyer „Wandertage 2017 – Heimat erleben“ kann entweder über die Geschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins bezogen werden oder man findet ihn zum Durchklicken oder als pdf-Download auf der Homepage unter: http://wandern.albverein.net/wandertage-heimat-erleben/

Der Schwäbische Albverein ist mit rund 100.000 Mitgliedern der größte Wanderverein in Europa. Er wurde 1888 in Plochingen gegründet. Der Verein verfügt über 570 Ortsgruppen und ein 24.000 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. Zum Vereinseigentum gehören 29 Aussichtstürme und 21 Wanderheime. 

Unterstützen Sie unseren Verein und unsere Arbeit, indem Sie für ihn werben. Hier der link zu unseren Freianzeigen: http://design.albverein.net/freianzeigen/

Erfolgreiche Messepräsenz auf der CMT

Der Schwäbische Albverein war gemeinsam mit dem Fachbereich Familie am ersten CMT-Wochenende (14.-15.1.17) auf der Messe Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern vertreten. „Unsere Messepräsenz bildete einen äußerst erfolgreichen Auftakt für das  Natur- und Wanderjahr 2017“, erklärt Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß.

Sowohl am Stand wie auch bei den Bühnenvorträgen tummelten sich interessierte Besucher. Im Fokus standen unter anderem die „Ü 30 Wanderungen“, sprich 21 geführte Touren, die sich speziell an die Zielgruppe „30 bis 50-Jährige“ richten.

Die entsprechende und erstmals auf der CMT verteilte Broschüre fand reißenden Absatz. Auf der Aktionsbühne zeigte Sebastian Fischer auf, welche Vielfalt hinter den Angeboten steckt und für wen diese geeignet sind. Großer Vorteil ist unter anderem, dass man an den meisten Wanderungen ganz spontan teilnehmen kann und auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind.

Ein weiterer Themenschwerpunkt auf der Messe waren sportliche Wanderungen sowie ganz generell geführte Wanderungen, wie sie beispielsweise in der Broschüre „Wandertage 2017“ aufgeführt sind.

Mit der „Expedition Blumenwiese“ gab es am Sonntag einen Vortrag, der sich speziell an Familien richtete. Der Naturpädagoge Thomas Klingseis hatte sogar eine Expeditionskiste mit allerlei Zubehör, wie Binokular, Lupen, Fangnetze, Ansauggläser für Insekten und vieles mehr für kleine Entdecker am Albvereinsstand aufgebaut. Wer seinem Bühnenvortrag gelauscht hatte, konnte im Anschluss an einem Quiz teilnehmen und kleine Preise gewinnen. Am Stand der Familie gab es zudem die Möglichkeit, am Glücksrad zu drehen, das Discgolfen (ein Freizeitangebot des Schwäbischen Albvereins auf der Eninger Weide, wobei man im Gelände Scheiben in ein Netz werfen muss) auszuprobieren und auch Schneeschuhe zu testen. Schneeschuhwanderungen werden von der Albvereinsfamilie im Jahresprogramm regelmäßig angeboten.

Selbstverständlich wurde auch wieder Wanderliteratur und Kartenmaterial verkauft. Auch neue Mitglieder konnten gewonnen werden.

 „Insgesamt zeigten die Besucher großes Interesse an der Arbeit des Schwäbischen Albvereins, an den Familienangeboten sowie an den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Natur“, erklärt Annette Schramm. „Auch die Wanderung zur Messe am ersten Messetag, welche Horst Bohne von der OG Stuttgart anführte, hat den Teilnehmern trotz eisiger Kälte gut gefallen und ist als Erfolg zu verbuchen“, so die Geschäftsführerin des Albvereins.  

Wanderführerausbildung im Ermsgau gestartet

Wer Wanderungen leiten will, sollte Know-how haben

Am 21. Januar startete die erste Wanderführerausbildung des Jahres 2017 mit dem Grundlehrgang.

Die Unterrichtsinhalte der Ausbildung zum zertifizierten Wanderführer gliedern sich in mehrere Module, bestehend aus dem Grundlehrgang, dem Abschlusslehrgang und drei Aufbaulehrgängen, hier die weiteren Termine:

  • 18./19.02.2017 Aufbaulehrgang Wandern/Naturerleben I Tageswanderung/Ernährung/Kondition/Ausrüstung – Vor- und Frühgeschichte – Kulturlandschaft/BNE
  • 11./12.03.2017 Aufbaulehrgang Wandern/Naturerleben II Haftung/Zusammenarbeit mit dem Tourismus – Baustile – Lebensraum Wald – Erlebnispädagogik. Ort: Vereinsheim heim der Ortsgruppe Zainingen in Römerstein-Zainingen
  • 1./02.04. 2017 Aufbaulehrgang Natur/Kommunikation Geologie/Ökologie/Naturschutz – Kommunikation/Marketing, Ort: Vereinsheim der Ortsgruppe Zainingen in Römerstein-Zainingen
  • 6./07.05. 2017 Abschlusslehrgang. Das Abschlusswochenende findet im Wanderheim Farrenstall in Weilersteußlingen (Nähe Ehingen/Donau) statt.

Informationen zu den Gebühren finden Sie hier

Wandern mit Profis:

In unserer schnelllebigen Zeit ist das Wandern unglaublich beliebt geworden. Auf geführten Wanderungen erfährt man viel über Natur und Kultur und ist in besten Händen, was Tempo, Weg und Technik angeht. Zum zertifizierten Wander-, Natur- und Landschaftsführer  kann man sich bei der Heimat- und Wanderakademie – der gemeinsamen Bildungseinrichtung der  Wanderverbände Schwäbischer Albverein und Schwarzwaldverein – ausbilden lassen.

Wandern für Ambitionierte

Neues Angebot „Ü 30“ Wandern: Zum Beispiel  die Weitwanderung „Von Baden nach Württemberg“

„Von Baden nach Württemberg“ lautet das Motto für eine beeindruckende Weitwanderung (55 km!). Die Tour beginnt in Pforzheim und führt durch schöne Wälder in die typische Gäulandschaft mit seinen schmucken Dörfern, Streuobstwiesen und Hecken, welche das Landschaftsbild prägen. Vor Stuttgarts Toren wandert die Gruppe weiter zum Bärensee mit dem bekannten Bärenschlössle, wo eine Stärkung vor dem Endspurt nach Stuttgart eingenommen wird. Der gesamte Wegverlauf erfolgt auf gut ausgebauten, befestigten und einfach zu begehenden Wegen abseits von Verkehrsstraßen. Die reine Gehzeit beträgt etwa 11 Stunden.

Weitere sportliche Wanderungen unter:

http://wandern.albverein.net/sportliche-wanderungen/

Weitere Ü 30 Wanderungen auf unserer Homepage unter:

http://wandern.albverein.net/ue-30-wanderungen/

Die beiden Broschüren Ü 30 Wandern und Sportliche Weitwanderungen werden auch auf der CMT – Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern präsentiert.

Ü 30: Wandern für Erlebnishungrige zwischen 30 und 50 Jahren

Ob kraftvolles Streckenwandern, achtsames Pilgern, genussvolles Erleben oder gar eine anstrengende Weitwanderung: Die neuen Ü 30 Wanderungen des Schwäbischen Albvereins locken Menschen zwischen 30 und 50 Jahren raus in die Natur, zum Wandern, Genießen, Erleben und Entdecken.

Insgesamt 21 Wanderungen zwischen März 2017 und Januar 2018 haben sich die orts- und heimatkundigen Wanderführer und Wanderführerinnen beim Schwäbischen Albverein ausgedacht und außergewöhnliche Touren erarbeitet. Diese richten sich an Albvereinsmitglieder (kostenlos) und Nichtmitglieder (Unkostenbeitrag 5 Euro).

Wie wäre es etwa mit einer Bärlauch-Genießer-Tour am Feierabend? Oder einer ganztägigen Wanderung durchs romantische Monbachtal? Vielleicht will jemand auch zwei Tage am Stück wandern? Zum Beispiel durch das Tal der Großen Lauter oder beim Pilgern von Esslingen nach Tübingen. Wer seine eigenen Grenzen austesten will, kann auch eine Langstrecke wählen, wie etwa die 55 km lange Wanderung „Von Baden nach Württemberg“. Urbane Gehfreunde können an einer Stäffelestour in Stuttgart teilnehmen und spirituelle Menschen an einer Morgentauwanderung.

Diese und alle weiteren Ü 30 Wanderungen sind zu finden in der brandneuen Broschüre Ü 30 Wandern des Schwäbischen Albvereins. Flyer hier

Diese liegt bei der Messe Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern am 14. und 15. Januar druckfrisch am Stand  des Schwäbischen Albvereins (9 C 62) bereit.

Bei einem Vortrag auf der Aktionsbühne in Halle 9 stellt Wanderführer Sebastian Fischer die einzelnen Veranstaltungen der neuen Broschüre kurz vor.

Vortrag „Ü 30 Wandern mit dem Schwäbischen Albverein“ Sebastian Fischer:

 Aktionsbühne der F & E + W, Samstag, Sonntag, 14./15.1.2017:

 Samstag 12:00-12:10 Uhr, 15.40 – 15.50 Uhr

Sonntag 11:40 -11:50 Uhr