Faszination Moore

Der Schwäbische Albverein beleuchtet in Seiner neuen Broschüre die Entwicklung und Bedeutung des Ökosystems Moor – Wandertipps für Naturliebhaber inklusive

„Moore – Extreme Lebensräume“: Das ist der Titel einer neuen Broschüre, die der Schwäbische Albverein anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete am 2. Februar vorstellt. „Moore und Feuchtgebiete sind nicht nur faszinierende Lebensräume mit ganz charakteristischer Tier- und Pflanzenwelt“, erklärt der Naturbeauftragte des Vereins, Manfred Hagen. „Intakte Moorlandschaften sind zudem sehr wichtig für den Klimaschutz. Sie binden CO2 aus der Luft und wirken dadurch wie riesige Kohlenstoffspeicher.“

Mit der Broschüre möchte der Schwäbische Albverein Interessierten die Entstehung, Bedeutung und den Schutz dieser faszinierenden Lebensräume deutlich machen – in verständlicher Sprache, mit schönen Bildern und anschaulichen Graphiken. Dazu kommen Informationen zum Thema Moorschutz und Renaturierung. „In Mooren lässt es sich außerdem schön wandern“, betont Manfred Hagen. „In der Broschüre machen wir deshalb auch drei Wandervorschläge für Moorlandschaften in unserem Vereinsgebiet.“

Die Publikation ist erhältlich zum Download bzw. als Printprodukt zum Bestellen unter https://natur-umwelt.albverein.net/publikationen/moore-extreme-lebensraeume/

Praktischer Naturschutz im Schopflocher Moor

Der Schwäbische Albverein setzt sich vor allem für den Erhalt und die Pflege des Schopflocher Moors auf der Schwäbischen Alb ein. Gemeinsam mit der Torfmoorstiftung Schopfloch besitzt der Verein wesentliche Bereiche des Moores und seiner Umgebung. Seit 1942 steht das Gebiet unter Naturschutz. Von einem Schwellenweg aus können interessierten Besucherinnen und Besuchern die Pflanzen und Tierwelt beobachten. In den vergangenen Jahren hat der Landschaftspflegetrupp des Vereins intensiv an der Wiedervernässung des Schopflocher Moors gearbeitet. Außerdem werden regelmäßig Pflegearbeiten durchgeführt, um die Verbuschung des Naturschutzgebiets zu verhindern.

Welttag erinnert an Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten

Den Welttag der Feuchtgebiete gibt es seit 1997. Er bezieht sich auf die Unterzeichnung des Übereinkommens zum Schutz von Feuchtgebieten, auch Ramsar-Konvention genannt. Dieses von der UNESCO angestoßene Übereinkommen wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar unterzeichnet und ist die älteste internationale Konvention, die sich mit dem Erhalt und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen beschäftigt.

Der Schwäbische Albverein setzt sich als anerkannter Naturschutzverband für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt ein. Er besitzt gut 163 Hektar Naturschutzflächen wie Wacholderheiden, artenreiche Blumenwiesen und Feuchtgebiete, die von einem hauptamtlichen Pflegetrupp und vielen Ehrenamtlichen gepflegt werden.

Artenschutz für alle

Schulwanderwettbewerb 2026 des Schwäbischen Albvereins ausgeschrieben. Preisverleihung im Juni in Sigmaringendorf

„Was können wir beim Wandern für den Artenschutz tun?“ – Diese Fragen sollen sich Schülerinnen und Schüler bei Exkursionen und Wandertouren im Rahmen des diesjährigen Schulwanderwettbewerb des Schwäbischen Albvereins stellen. Der Wettbewerb richtet sich an Jungen und Mädchen aller Schularten in der weiteren Region um Sigmaringendorf, aber auch an interessierte Schulen außerhalb dieses Gebiets.

Eingereicht werden können Textbeiträge, Filme, Ton- oder Bilddokumentationen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich bei ihren Streifzügen mit ihren Klassen in der Natur mit Tieren und Pflanzen und ihren Lebensräumen beschäftigen, Wiesen unter die Lupe nehmen oder die Flora und Fauna an Bächen und in Wäldern erkunden. Offene Augen, Rücksicht und Respekt bei Wanderungen und Outdooraktionen sind der Jury dabei wichtiger als viele Kilometer in kurzer Zeit zu bewältigen, heißt es in der Ausschreibung.

Schirmherrin Gerlinde Kretschmann

Schirmherrin des Schulwanderwettbewerbs ist seit vielen Jahren die baden-württembergische First-Lady Gerlinde Kretschmann. Als ehemalige Lehrerin liege ihr das Lernen im Freien besonders am Herzen, so Kretschmann. In der Ausschreibung sagt sie: „Wandern heißt, die Natur unmittelbar zu erleben und gleichzeitig Verantwortung für sie zu übernehmen. Schon kleine Gesten machen dabei den Unterschied. Wer auf den Wegen bleibt, Tiere nicht stört, Müll vermeidet oder achtsam mit Blüten für Insekten umgeht, leistet mit diesem umsichtigen Verhalten schon einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.“

Teilnahmebedingungen

Einsendeschluss für alle Beiträge ist der 22. Mai 2026. Insgesamt gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 2.400 Euro zu gewinnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins am Sonntag, 14. Juni, in Sigmaringendorf statt.

Zum Mitmachen eingeladen sind alle Schulen in der Region um Sigmaringendorf, zwischen Gammertingen und Ostrach sowie zwischen Meßkirch und Bad Saulgau sowie alle weiteren interessierten Schulklassen im Vereinsgebiet.

Bei Bedarf vermittelt der Schwäbische Albverein Wanderführerinnen oder Wanderführer vor Ort, stellt Wanderkarten und Ideensammlungen zur Verfügung und unterstützt Lehrkräfte bei der Durchführung ihrer Aktionen.

Weitere Infos und Anmeldung

Für Rückfragen:
Telefon 0711 / 22585-25 oder wandern@schwaebischer-albverein.de

 

HW1 /Albsteig bleibt ausgezeichnet

Der renommierte Weitwanderweg erhält erneut das Qualitäts-Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Am vergangenen Sonntag war es so weit: Zum sechsten Mal in Folge erhielt der 360 Kilometer lange Weitwanderweg HW1 / Albsteig das begehrte Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Alle drei Jahre wird der Weg erneut vom Deutschen Wanderverband auf den Prüfstand gestellt. Im Rahmen der Urlaubsmesse CMT wurde die Urkunde in Stuttgart feierlich an die Vertreter des Schwäbischen Albvereins und des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) überreicht.

Anspruchsvolle Qualitätskriterien zu erfüllen

Für eine erfolgreiche Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gelten hohe Anforderungen. Dazu gehören eine besonders nutzerfreundliche Beschilderung, viele landschaftliche und kulturelle Höhepunkte am Weg sowie mindestens 35 Prozent naturnahe Wege. Diesbezüglich kann der HW1 / Albsteig sogar mit 47 Prozent punkten!

Um das Wander-Gütesiegel zu behalten, waren die ehrenamtlichen Helfer des Schwäbischen Albvereins in der Wandersaison sehr aktiv: 16 Bestandserfasser wurden vorab vom Deutschen Wanderverband geschult und überprüften die gesamten 360 Kilometer von Donauwörth nach Tuttlingen. Wo nötig, wurden Markierungen ergänzt, Wege freigeschnitten oder Wegzeiger aktualisiert. Die Leitung dieser Arbeiten hatte Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. „Es steckt sehr viel Herzblut und Arbeit im HW1“, betont Gerhard Stolz. Vor allem der hohe Anteil an naturnahen Wegen freue ihn. In den vergangenen Jahren habe man viele Wegeabschnitte auf Naturpfade verlegt und neu markiert. Insgesamt kümmern sich 30 Wegewarte des Vereins um die 360 Kilometer Wegstrecke.

Die Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Wanderverbands wanderten im Herbst einen Teil der Strecke ab. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zustand und der Attraktivität des Wegs. So stand der Rezertifizierung nichts mehr im Wege.

Ein Weg für Weitwander-Fans

„Der Albsteig / HW1 ist charakteristisch für die einzigartige Landschaft der Schwäbischen Alb. Das Wanderherz schlägt höher, wenn man die zahlreichen Panoramablicke vom Albtrauf, die entschleunigenden Waldpfade und die spektakulären Ruinen und Burgen entlang der Strecke erlebt.“, betont Heiko Zeeb, Themenmanager Wandern des Schwäbische Alb Tourismus.

Zeeb hebt zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein hervor. „Ohne die ehrenamtlichen Wegepflegerinnen und -pfleger des Vereins wäre es nicht möglich, den Fernwanderweg in dieser hohen Qualität anzubieten.“, betont er. Der Schwäbische Alb Tourismus ist für die touristische Vermarktung des HW1 / Albsteig zuständig und finanziert gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern die Zertifizierung.

Fotos zum HW1/Albsteig zum Download gibt es in der Rubrik Pressefotos/Aktuelles.

Gustav-Ströhmfeld-Weg bleibt ausgezeichnet

Wanderweg erhält zum fünften Mal das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Der Gustav-Ströhmfeld-Weg von Metzingen nach Neuffen ist erneut mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet worden. Der Deutsche Wanderverband übergab am vergangenen Montag bei der Urlaubsmesse CMT das Zertifikat an die Wegverantwortlichen der Albvereins-Ortsgruppe Metzingen.

„Wir freuen uns sehr, dass der Weg weiterhin das begehrte Qualitätssiegel trägt“, betont Martina Steinmetz, Wegereferentin des Schwäbischen Albverein. Das sei nur möglich, weil die Wegebeauftragten der Ortsgruppe Metzingen, Eckart Ruopp und Konrad Berger sowie die Wegewarte weiterer Albvereins-Ortsgruppen, durch die der Gustav-Ströhmfeld-Weg führt, die Strecke hervorragend in Schuss hielten. „Sie setzen die Kriterien für die Zertifizierung vorbildlich um.“

Den Gustav-Ströhmfeld-Weg gibt es bereits seit 1940. Namensgeber ist der Schöpfer des Albvereins-Wegenetzes. Der Weg verläuft in weiten Teilen auf naturnahen Pfaden entlang des Albtraufs von Metzingen nach Neuffen. Am Wegesrand finden sich Informationstafeln, die kulturelle und landschaftliche Besonderheiten der Region erläutern. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der Themenweg neu beschildert und als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Er gilt als eine der schönsten Streckenwanderungen auf der Schwäbischen Alb. Der Wanderweg ist 22 Kilometer lang. Ergänzt wird er mit insgesamt sieben Rundwanderwegen.

Fotos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg gibt es in der Rubrik Pressefotos/Aktuelles.

Der Schwäbische Albverein präsentiert sich auf der CMT

Im Fokus: Weit- und Fernwandern, Experten im Community-Bereich „Basislager“

Der Schwäbische Albverein stellt bei der Aktivmesse Fahrrad- & Wander-Reisen auf der Tourismusmesse CMT vom 17. bis 19. Januar seine Wanderprogramme für 2026 vor. Ein Schwerpunkt ist dabei das Weitwandern und Mehrtagestouren. Besucherinnen und Besucher können am Stand des Vereins in Halle 9 (Stand 9C20) zudem Wanderzubehör und Kartenmaterial erwerben.

Outdoor-Community trifft sich im „Basislager“

Neu in Halle 9 ist das „Basislager“. Dort kann man sich in kleinerer Runde zu Infos und Talkrunden zusammensetzen. Tipps von Profis zur Vorbereitung und Durchführung von Weitwanderungen ab 30 Kilometer Länge und Mehrtagestouren geben dort Wanderführer Michael Schmitt und Harald Wanie. Martin Ruppert, leidenschaftlicher Fernwanderer und Albvereinsmitglied, berichtet von seinen Abenteuern auf dem Hauptwanderweg 7 (HW7) des Schwäbischen Albvereins. Uli Löchner, Hauptfachwart Fahrrad beim Albverein, steht zu Fragen bezüglich Radgruppen und Radwandern zur Verfügung.

  • Samstag, 17. Januar:
    12:30 bis 12:50 Uhr: Soweit die Füße tragen – Weitwandern mit Michael Schmitt
  • Sonntag, 18. Januar:
    10:15 bis 10:30 Uhr – Warm Up (Fit in die CMT) mit Karin Kunz
    10:30 bis 10:50 – Unterwegs auf dem HW 7 mit Martin Ruppert
    13:30 bis 13:50 Uhr – Als Radler beim Wanderverein mit Uli Löchner
  • Montag, 10. Januar:
    10:15 bis 10:30 Uhr – Warm Up mit Karin Kunz
    10:30 bis 10:50 Uhr – Mehrtageswanderungen mit Harald Wanie

 

Bühnenprogramm in Halle 9

Außerdem ist der Schwäbische Albverein am Samstag und Sonntag beim Bühnenprogramm in Halle 9 vertreten.

  • Samstag, 17. Januar, 12 bis 12:15 Uhr: Unterwegs auf dem Hauptwanderweg 1 (HW1/Albsteig) mit Wanderführer Steffen Kaltenmark-Theus (OG Villingen-Schwenningen)
  • Sonntag, 18. Januar, 12:25 bis 12:40 Uhr: Wanderfreizeiten für junge Menschen mit Peter Buchmann (Schwäbische Albvereinsjugend)

 

Zudem wird am Sonntag, 18. Januar, um 12 Uhr Hauptfachwart für Wege, Gerhard Stolz, gemeinsam mit Vertretern des Schwäbischen Alb Tourismus auf der Messebühne in Halle 9 die Zertifizierungsurkunde für den HW1/Albsteig (Qualitätsweg Wanderbares Deutschland) in Empfang nehmen.

Wandern zur Messe

In diesem Jahr gibt es am Samstag, 17. Januar, zwei Wanderungen des Albvereins zum Messegelände. Die längere Tour führt von der Haltestelle Ruhbank/Fernsehturm durch Wald und Feld in rund 3 Stunden bis zur Messe. Die kürzere Tour startet an der Endhaltestelle der S2 in Filderstadt-Bernhausen. Gewandert wird von dort rund 5 Kilometer auf gut befestigten, ebenen Wegen. Mitwandernde erhalten für einen Unkostenbeitrag von 5 Euro eine Eintrittskarte für die Messe.

Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung für die Wanderungen unter www.albverein.net/cmt2026

Schwäbischer Albverein ist der größte Wanderverein Europas

Gegründet 1888 in Plochingen, ist der Schwäbische Albverein e.V. mit aktuell rund 83.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Europas. Er besteht aus rund 470 Ortsgruppen in 22 regionalen Gauen. Der Verein bietet Freizeitangebote wie geführte Wander- und Fahrradtouren, naturkundliche Fortbildungen sowie Mundart-, Tanz- und Musikveranstaltungen an. Rund 850 ehrenamtliche Wegewarte und Wegepaten pflegen 19.000 Kilometer Wanderwege. Als anerkannter Naturschutzverband ist der Verein im Bereich Artenschutz und in der Landschaftspflege aktiv. Er besitzt und erhält Naturschutzgebiete und setzt sich auf politischer Ebene für mehr Naturschutz ein.

www.albverein.net

Outdoorabenteuer für Kinder und Jugendliche

Schwäbischer Albverein veröffentlicht seine Familien- und Jugendprogramme für 2026

Raus in die Natur und Outdoorabenteuer erleben – Angebote für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene haben einen festen Platz in den Programmen des Schwäbische Albvereins. 2026 bieten die Albvereinsfamilie und die Schwäbische Albvereinsjugend wieder eine Vielzahl an Wanderungen, Wochenendevents sowie Freizeiten und Zeltlager während der Schulferien an.

Die Schwäbische Albvereinsjugend feiert zudem ihren 100. Geburtstag mit verschiedenen Mehrtagestouren im Vereinsgebiet und einem Festwochenende im Jugendzentrum Fuchsfarm in Albstadt-Onstmettingen.


Familienprogramm 2026

Alpaka-Trekking, ein Besuch auf der Straußenfarm, Rätselsteine und Feenzauber im Wald sowie einen Escape-Room in der Natur – das sind nur einige Beispiele aus dem Familienprogramm 2026 des Schwäbischen Albvereins.

Dazu gibt es auch im kommenden Jahr ein Tanz- und Kulturwochenende mit Familienaktionen in Weil der Stadt, organisiert vom Kulturrat des Vereins. Außerdem bietet die Albvereinsfamilie zwei Wochenendfreizeiten für kleine und große Ritter und Burgfräulein auf der Burg Derneck im Großen Lautertal und auf der Burg Wernfels in Spalt an.

Familienzeltlager auf dem Eschelhof
Vom 14. bis 18. August sind Familien auf den Eschelhof in Sulzbach eingeladen. Beim beliebten Familienzeltlager gehen große und kleine Abenteurer mit dem Förster im Wald auf Entdeckungsreise, lauschen nachts auf dem Hochsitz den Geräuschen der Natur und kochen Gerichte über dem Feuer. Übernachtet wird im Zelt oder im Wanderheim.

Fit für die Familienarbeit
Um Ehrenamtliche und Interessierte für die Familienarbeit weiter zu qualifizieren, bietet der Schwäbische Albverein zudem ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm an, etwa wie sich ein Escape-Room im Wald umsetzen lässt oder man einen Schnitzkurs mit Kindern durchführt.

familien.albverein.net/jahresprogramm


Jugendprogramm 2026

Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren können 2026 wieder zwischen zehn Zeltlagern und Freizeiten wählen. Sport, Spiel, Action sowie neue Freundschaften sind hier inklusive. Auf dem Programm stehen neben den traditionellen Oster-, Halloween- und Weihnachtsfreizeiten ein einwöchiges Pfingstzeltlager für Jugendliche in Böblingen und zwei Schnupperwochenenden für Neueinsteiger.

In den Sommerferien lädt die Albvereinsjugend alle 8- bis 14-Jährigen wieder zu einem zweiwöchigen Sommerzeltlager ins vereinseigenen Jugendzentrum Fuchsfarm nach Albstadt-Onstmettingen sowie zu einer einwöchigen Ferienfreizeit auf die Burg Derneck im Großen Lautertal ein.

Neu für 12- bis 17-jährige ist im kommenden Jahr ein einwöchiges Zeltlager mit Survival-Training und Outdoor-Orientierung auf dem Zeltplatz Karlsbrunnen bei Dischingen sowie die Jugendfreizeit „Burg Dernext“ auf der Burg Derneck.

Schwäbische Albvereinsjugend wird 100
2026 feiert die Schwäbische Albvereinsjugend ihren 100. Geburtstag. Gefeiert wird dieses Jubiläum mit mehreren Jubiläumswanderungen im Mai und einer 100-Kilometer-Tour im Oktober, die von Stuttgart zum Jugendzentrum Fuchsfarm auf die Zollernalb führen. Zum Jubiläumswochenende vom 11. bis 13. September mit großer Jubiläumsparty können alle Interessierten und Personen mit Fuchsfarm-Erfahrung der Schwäbischen Albvereinsjugend die unvergleichliche Atmosphäre auf der Fuchsfarm genießen.

Weiterbildung JugendleiterCard
Bei der Schwäbischen Albvereinsjugend haben Jugendliche die Möglichkeit, die JugendleiterCard (Juleica) erwerben. Die Kurse vermitteln die notwendigen Grundkenntnisse, um eine Jugendgruppe zu leiten. 2026 gibt es neben dem einwöchigen Kompaktkurs in den Osterferien auch mehrere Wochenendkurse sowie einen Erste-Hilfe-Kurs. Um Outdoor-Kenntnisse, Planung und Durchführung von Touren geht es bei einem Trekking-Seminar für 14- bis 26-jährige in Slowenien. Demokratische Mitbestimmung in der Jugendarbeit ist Thema einer weiteren Veranstaltung.

jugend.albverein.net/jahresprogramm

Ehrenamtliche sind der Motor des Vereinslebens

Mehr als 260.000 Ehrenamtsstunden zeigen starke Verbundenheit mit dem Schwäbischen Albverein

Die Zahlen sind beeindruckend: Gut 260.000 Stunden freiwilliger Arbeit haben mehr als 11.000 Ehrenamtliche beim Schwäbischen Albverein 2024 geleistet. Dazu kommt das Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund in den Ortsgruppen tätig sind. Ihr Einsatz wird meist nicht in Zahlen erfasst, ist aber für das Vereinsleben nicht minder wertvoll.

Anlässlich des Tags des Ehrenamts am 5. Dezember dankt Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Sie sorgen nicht nur für ein lebendiges Vereinsleben, sondern wirken weit in die Gesellschaft hinein“, betont er. „Unsere Aktiven arbeiten in der Wegepflege und engagieren sich im Naturschutz. Sie bieten Aktionen und Freizeiten für Familien, Kinder und Jugendliche an und sie pflegen die Gemeinschaft beim gemeinsamen Wandern und Radfahren. Unsere Kommunen bleiben nur durch das Engagement von vielen lebendig, und unsere Heimat lebens- und liebenswert.“

Ein Schwerpunkt des ehrenamtlichen Engagements ist der Unterhalt, die Markierung und Beschilderung von knapp 19.000 Kilometer Wanderwege zwischen Taubertal und Bodensee. Rund 870 Menschen engagieren sich in diesem Bereich als Wegewarte und Wegepate. Mehr als 3.800 Wanderführerinnen und Wanderführer bieten in den Ortsgruppen und im überregionalen Wanderprogramm Halbtages-, Tages- und Mehrtageswanderungen sowie Radtouren an. Im Bereich Naturschutz pflegen über 360 Naturschutzwarte wertvolle Wiesen, Hecken, Feuchtgebiete und die für die Schwäbische Alb typischen Wacholderheiden. Dazu kommen rund 730 Ehrenamtliche in der Familien- und Jugendarbeit.

In den derzeit rund 450 Ortsgruppen im Vereinsgebiet gibt es mehr als 5.500 Ehrenamtliche in offizieller Funktion als Vorsitzende, Beisitzer, Schriftführer oder Kassenwarte. Dazu kommen viele unermüdliche Mitarbeitende, die bei Veranstaltungen oder sonstigen Aktionen mithelfen, sich um Webseiten kümmern, Hüttendienste leisten oder Kultur- und Sportgruppen betreuen.

Der Schwäbische Albverein e.V. ist mit aktuell rund 80.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Deutschlands. Er betreibt 19 Wanderheime und 28 Aussichtstürme im Vereinsgebiet. Als anerkannter Naturschutzverband koordiniert der Verein Landschaftspflegeeinsätze und setzt sich auf politischer Ebene für mehr Naturschutz ein.

„Wunderbare Sicht – wie von einem Aussichtsbalkon“

Zur erfolgreichen Renovierung des Katharinenlindenturm haben viele ihren Beitrag geleistet. Albvereinspräsident Dr. Rauchfuß dankt allen Spendern.

Esslingen. Die Aussicht vom Katharinenlindenturm lässt sich wieder genießen. Nach seiner Renovierung ist der Turm bei einem Pressetermin nun auch offiziell wieder eröffnet worden. In der fast zweijährigen Bauzeit wurde das Treppenhaus aufwendig saniert und tragende Betonstahlteile erneuert. Auch das denkmalwürdige Flugdach aus Beton musste ertüchtigt werden.

Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß zeigte sich sehr erfreut, dass der Turm wieder für die Allgemeinheit zugänglich ist. „Von oben hat man eine wunderbare Sicht über das Neckartal bis zur Schwäbischen Alb – wie von einem Aussichtsbalkon“, schwärmte er. Der 17 Meter hohe Aussichtsturm steht seit 1957 oberhalb der Rüderner Heide in Esslingen. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Ausflügler und Naturliebhaber in der Region.

Albvereinspräsident Rauchfuß dankte allen, die die Sanierung des Turms mit einer Spende unterstützt haben, darunter mehrere Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins, die Esslinger Stadtwerke, die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und die Sparkassenstiftung sowie die Esslinger Wohnungsbaugesellschaft (EWB) und auch viele Privatleute. Ohne diese Spenden wäre die aufwendige Renovierung viel schwieriger zu stemmen gewesen, betonte Rauchfuß. Er dankte zudem der Ortsgruppe Sulzgries für die jahrelange Betreuung des Turms sowie dem scheidenden Turmwart Peter Storz und seinem Nachfolger Robert Clauß für ihr Engagement.

Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Vertreter der Esslinger Unternehmen übergaben Rauchfuß einen Scheck über 25.000 Euro als Beitrag zur Renovierung. „Ehrenamtliches Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft“, so Klopfer bei der Scheckübergabe. Er dankte den Esslinger Unternehmen, dass sie das Engagement des Schwäbischen Albvereins großzügig unterstützen und dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Esslingen zu stärken.

„Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns wichtig, lokale Projekte und das ehrenamtliches Engagement in Esslingen zu unterstützen. Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag leisten, dass Besucherinnen und Besucher die einmalige Aussicht auf das Neckartal wieder genießen können“, sagte Jörg Zou, Geschäftsführer der Stadtwerke Esslingen.

Der Katharinenlindenturm als ein Wahrzeichen der Region sei ein bedeutender Ort für Wanderer und Naturliebhaber, betonte Burkhard Wittmacher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. „Es ist uns eine Ehre, die Sanierung dieses geschichtsträchtigen Turms zu unterstützen. Mit dieser finanziellen Hilfe tragen wir dazu bei, die historische Bedeutung des Turms für zukünftige Generationen zu bewahren und gleichzeitig den Zugang zur Natur für alle zu ermöglichen.“

EWB-Geschäftsführer Hagen Schröter sagte: „Das Engagement des Schwäbischen Albvereins ist großartig, es verdient jede Art von Unterstützung. Wir als sozial verantwortungsbewusstes Unternehmen tun das sehr gerne und freuen uns, dass wir dem Schwäbischen Albverein bei der Sanierung des Katharinenlindenturms helfen konnten.“

Pressefoto von der Scheckübergabe zum Download 

„Im Albsteig / HW1 stecken viel Herzblut und harte Arbeit.“

Derzeit läuft die Nachzertifizierung des Fernwanderwegs als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ – Schwäbischer Albverein und Schwäbische Alb Tourismus arbeiten Hand in Hand

Der Hauptwanderweg HW1 (Albsteig) des Schwäbischen Albvereins von Donauwörth nach Tuttlingen gilt als einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Jetzt steht seine 5. Nachzertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ an. Ein aufwendiger Prozess, der die hohe Erlebnisqualität des Weges sicherstellt. Der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) als Auftraggeber und Finanzier der Zertifizierung und der Schwäbische Albverein, der die regelmäßige Pflege des Wegs sicherstellt, arbeiten dabei Hand in Hand. Der HW1 / Albsteig ist seit 2009 als Qualitätsweg zertifiziert.

Für eine Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ hat ein Wanderweg strenge Kriterien zu erfüllen. Seine Beschilderung muss hohen Qualitätsansprüchen genügen und besonders nutzerfreundlich sein. Die Strecke in ihrer Gesamtlänge sollte dabei zu mindestens 35 Prozent auf naturnahen Wegen verlaufen – der HW1 / Albsteig besteht sogar zu 47 Prozent aus Naturwegen. Auch für Strecken auf oder entlang von befahrenen Straßen oder Abschnitte mit Lärmbelastung beispielsweise in Gewerbegebieten gibt es strenge Grenzwerte. Ein Qualitätsweg verbindet zudem besonders abwechslungsreiche Naturräume mit vielen landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten.

„Der Albsteig ist durch seine Wegführung durch das Nördlinger Ries, am Limes und am Albtrauf entlang sehr attraktiv“, schwärmt Holger Bäuerle, Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismus. „An der Strecke liegen zum Beispiel die Burg Teck und die Burg Hohenneuffen, der Uracher Wasserfall, Schloss Lichtenstein und die Nebelhöhle“, zählt Bäuerle auf. Dazu kämen bekannte Aussichtspunkte wie der Dreifürstenstein, das Zeller Horn, der Böllat und der Lemberg, der mit 1.015 Metern als höchster Berg der Schwäbischen Alb gilt. Bäuerle hebt die gute Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein bezüglich des HW1 / Albsteig hervor. „Ohne die ehrenamtlichen Wegepflegerinnen und -pfleger des Vereins wäre es nicht möglich, den Fernwanderweg in dieser hervorragenden Qualität anzubieten“, betont er.

Die Hauptverantwortung für die Betreuung des HW1 / Albsteigs liegt bei Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. Er koordiniert, schult und unterstützt die etwa 30 Wegewarte des Vereins, die die insgesamt 360 Kilometer Wegstrecke pflegen. „Es steckt sehr viel Herzblut und Arbeit im HW1“, betont Gerhard Stolz. Vor allem der hohe Anteil an naturnahen Wegen freut ihn. In den vergangenen Jahren habe man viele Wegeabschnitte auf Naturpfade verlegt und neu markiert. „Dadurch haben wir den Asphaltanteil stark reduziert. Das haben wir nur dank des ehrenamtlichen Engagements der Wegewartinnen und Wegewarte und der Kooperation mit dem SAT geschafft.“

Für die Zertifizierung hat Stolz den Weg in 90 Abschnitte à vier Kilometer aufgeteilt. Im Mai und Juni dieses Jahres erfassten die 16 vorab geschulten, ehrenamtlichen Bestandserfasser die Abschnitte nach den vorgegebenen Qualitätskriterien. Im Wegereferat der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins liefen die Ergebnisse zusammen. Diese dienen nun als Grundlage für die offizielle Überprüfung des Wegs durch den Deutschen Wanderverband (DWV), die im Laufe des Augusts durchgeführt wird. Dabei kontrollieren Prüferinnen und Prüfer einen Teil der Strecke und prüfen, ob der Weg den Qualitätsansprüchen für die Zertifizierung entspricht. Etwaige Reklamationen müssen im Laufe des Herbstes behoben werden. Bei der Urlaubsmesse CMT im Januar 2026 können der Schwäbische Albverein und der Schwäbische Alb Tourismus dann hoffentlich das neue Zertifikat in Empfang nehmen.

Passendes Bildmaterial zum Albsteig / HW1 finden Sie unter folgendem Link zum Herunterladen: https://mediastorage-schwaebische-alb.aufwind-solutions.de/download/b50237b4-eac7-5948-8ab4-4000a8233643
Bitte nennen Sie bei Nutzung / Veröffentlichung der Bilder immer sichtbar die zugehörigen Bildnachweise/Copyrights, welche Sie im PDF anbei übersichtlich aufgeführt finden. Eine anderweitige Verwendung der Bilder sowie eine Weitergabe der Bilder an Dritte ist ohne Zustimmung des Schwäbische Alb Tourismus nicht gestattet.

Weitere Infos:
www.albsteig.com
https://wege.albverein.net/wanderwege/hauptwanderwege/hw1/

Gemeinsame Pressemitteilung
des Schwäbischen Albvereins und Schwäbische Alb Tourismus

Wichtiger Beitrag für den Naturschutz

Ehrenamtliche für Landschaftspflegetage im Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg gesucht

Interessiert am Naturschutz, aber zu wenig Zeit für ein kontinuierliches Ehrenamt? Bei einem viertägigen Landschaftspflegeeinsatz des Schwäbischen Albvereins können Interessierte vom 24. bis 27. September einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Naturschutzgebiets Füllmenbacher Hofberg bei Sternenfels-Diefenbach (Enzkreis) leisten. Übernachtet wird im Wanderheim Füllmenbacher Hof. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung übernimmt der Schwäbische Albverein.

Das Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg besteht vorrangig aus artenreichen Trockenrasenflächen, auf denen zahlreiche gefährdete Tiere und Pflanzen leben – etwa das das Purpur-Knabenkraut, eine heimische Orchideenart. Um diesen Lebensraum zu erhalten, ist eine regelmäßige Pflege nötig.

Im Vorfeld des Pflegeeinsatzes mäht der Landschaftspflegetrupp des Schwäbischen Albvereins die Flächen und schneidet zugewucherte Areale wieder frei. Die Aufgabe der Freiwilligen ist dann, unter Anleitung des Pflegetrupps das angehäufte Schnitt- und Mähgut mit Rechen und Heugabeln an den Fuß des Berghangs zu schaffen oder mit Planen nach unten zu ziehen. Dort wird es von einem Landwirt zur Kompostierung abgeholt.

Neben dem aktiven gemeinschaftlichen Einsatz für den Naturschutz erfahren die Ehrenamtlichen mehr über die Bedeutung der Landschaftspflege zum Erhalt artenreicher Kulturlandschaften. Zusätzlich bieten die Experten des Pflegetrupps eine Exkursion an, bei der sie die Teilnehmenden über die Flora und Fauna vor Ort und die Geschichte des Biotops informieren.

Eckdaten für den Arbeitseinsatz

Gearbeitet wird je nach Witterung von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr, am Samstag, 27. September, bis 15 Uhr. Start ist am Mittwoch um 9:30 Uhr.

Die Anreise organisieren die Teilnehmenden am Starttag selbst bzw. können am Mittwoch um 9 Uhr am Bahnhof Mühlacker abgeholt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, an einzelnen Tagen mitzuarbeiten.

Übernachtet wird in den Gruppenunterkünften im Wanderheim Füllmenbacher Hof des Schwäbischen Albvereins. Für die Mahlzeiten kommt der Verein auf, eine Mithilfe bei der Küchenarbeit ist erwünscht.

Mitzubringen sind feste Schuhe und Arbeitskleidung. Handschuhe und Arbeitsmaterial wie Rechen oder Heugabeln sind vorhanden. Das Mindestalter für eine Teilnahme ist 18 Jahre.

Rückfragen und Anmeldung beim Referat Naturschutz unter 0711 22585 -14 / -34, naturschutz@schwaebischer-albverein.de.

Ein druckfähiges Foto zum Pressetext finden Sie unter Pressefotos.