In drei Etappen von Lorch nach Wiesensteig

Wandern auf dem Hauptwanderweg 7 mit erfahrenen Tourguides des Schwäbischen Albvereins

Im Frühjahr ist das Stauferland besonders reizvoll – mit seinen blühenden Wiesen und Streuobstwiesen. Bei drei Tagestouren, die von Lorch über Hohenstaufen, Göppingen und Bad Boll nach Wiesensteig führen, erleben Wandernde die Schönheit der Kaiserberge, des Albvorlands und des Albtraufes. Alle Wanderungen können einzeln gebucht werden.

  • Am Samstag, 21. März, geht es auf dem Irene-von-Byzanz Weg von Lorch nach Hohenstaufen. Die Tour ist 12,5 Kilometer lang und sind insgesamt 490 Höhenmeter zu überwinden.
  • Am Sonntag, 22. März, ist der Start in Göppingen. In 12,5 Kilometern bei 150 Höhenmetern geht es nach Bad Boll.
  • Am Samstag, 28. März, steigen die Teilnehmenden dann den Albtrauf hinauf und wandern in 14,5 Kilometern bei 460 Höhenmetern von Bad Boll nach Wiesensteig.

 

Die Start- und Endpunkte sind gut auf eine An- und Abreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln abgestimmt. Geführt werden die Touren von erfahrenen Wanderführerinnen und Wanderführern des Schwäbischen Albvereins.

Die drei Etappen sind Teil einer 12-teiligen Wanderserie auf und um den Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg (HW 7), der in 233 Kilometern von Lorch im Remstal nach Friedrichshafen am Bodensee führt. Der Weg verbindet das Stauferland mit Oberschwaben und der Bodenseeregion.

Alle Informationen und Anmeldung zu den einzelnen Touren 

Wir arbeiten an Eurer Work-Hike-Balance!

Neues Wanderprogramm für junge Erwachsene als Ausgleich zum Arbeitsalltag

Durchatmen, Freunde treffen, gemeinsam wandern und die Natur erleben – Work-Hike-Balance ist das neue Wanderprogramm des Schwäbischen Albvereins für junge Erwachsene zwischen 25 und 40 Jahren, die nach Feierabend oder am Wochenende aktiv abschalten und neue Outdoor-Freunde kennenlernen möchten.

Für 2026 sind derzeit acht Touren geplant – etwa After-Work-Hikes in Stuttgart und Esslingen, City Sights-Touren in Ulm, Stuttgart und Heidelberg oder sportlich-genussvolle Nachmittage am Bodensee und in den Hessigheimer Felsengärten. Start ist am 28. März in Ulm mit einem entspannten Stadtwalk zum Kennenlernen und Connecten.

Alle Informationen unter wandern.albverein.net/work-hike-balance/

Fachtag für Naturschutz am 21. März in Stuttgart

„Artenreiche Wiesen – europäisches Naturerbe im Ländle“ lautet das Thema des diesjährigen Naturschutztags des Schwäbischen Albvereins. Er findet am Samstag, 21. März, von 9:30 bis 16 Uhr in im großen Saal des CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, statt.

Artenreiche Mager- und Feuchtwiesen sind jahrhundertealte Kulturlandschaften in unseren Breiten. Aufgrund von veränderter landwirtschaftlicher Nutzung und zunehmendem Flächenfraß sind sie gefährdet und deshalb im Sinne der Biodiversität dringend auf Schutz angewiesen.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Naturschutz und Politik berichten beim Naturschutztag über die Entstehung und Entwicklung der Wiesen und ihre Bedeutung für die Biodiversität, beleuchten die Schutzstrategien des Landes Baden-Württemberg und diskutieren Herausforderung bei ihrer Bewirtschaftung. Zum Abschluss bringt ein Wildnispädagoge den Teilnehmenden die Schönheit der hiesigen Blumenwiesen nahe.

Die Teilnahme am Naturschutztag ist kostenlos. Die Kosten für Getränke und Verpflegung sind selbst zu tragen. Anmeldung bis zum 10. März unter .

Detaillierte Infos zum Programm und zu den Referentinnen und Referenten

 

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß tritt als Albvereinspräsident zurück

Rauchfuß: Es ist an der Zeit, die Verantwortung weiterzugeben.

Der langjährige Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Rauchfuß stand dem Verein mit seinen knapp 80.000 Mitgliedern seit 2001 vor. Nach 25 Jahren sei es an der Zeit, die Verantwortung weiterzugeben, erklärte der 75-Jährige. Nach seinem Rücktritt vertreten die beiden Vizepräsidenten Regine Erb und Thomas Keck den Schwäbischen Albverein. Die Neuwahl für das Präsidentenamt findet im Juni 2026 statt; der Vorstand empfiehlt für die Nachfolge im Präsidentenamt den bisherigen Vizepräsidenten Thomas Keck.

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, geboren am 1. März 1950 in Stuttgart, ist seit über 50 Jahren im Schwäbischen Albverein engagiert. Zuerst als Pressewart und Jugendbeauftragter in der Ortsgruppe Plochingen, dann als Gauvorsitzender des Esslinger Gaus und schließlich ab 2001 als Präsident des Schwäbischen Albvereins. Die Weiterentwicklung des Wanderangebots und die Naturschutzarbeit lagen ihm sehr am Herzen. Außerdem setzte er sich sehr für den Fachbereich Familie und den Aufbau von Familiengruppen in den Ortsgruppen ein. Gerade die Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen erachtete er als eine wichtige Investition in die Zukunft des Vereins.

Als Präsident des Deutschen Wanderverbands (DWV), dem er von 2007 bis 2024 vorstand, lag sein Engagement beim Erhalt und Ausbau der Wege- und Wanderinfrastruktur in Deutschland. Zuletzt setzte er sich in dieser Funktion für das freie Betretungsrecht der Wälder im Zusammenhang mit der Novellierung des Bundeswaldgesetzes ein.

„Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß hat den Schwäbischen Albverein über ein Vierteljahrhundert hinweg geführt und geprägt. In Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen und Umbrüche stellt dies allein schon ein hohes Verdienst dar“, würdigt Vizepräsident Thomas Keck den scheidenden Albvereinspräsidenten. Er habe ein enormes Maß an Lebenszeit, Kraft und Energie in den Albverein investiert. Dies verdiene Dank, großen Respekt und hohe Anerkennung, so Keck weiter. „Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß hat entscheidende Impulse gesetzt“, erklärt Vizepräsidentin Regine Erb. „Diese greifen wir gemeinsam auf und entwickeln den Albverein mit einem starken Team offen und zukunftsfähig weiter.”

Nach seinem Medizin- und Pharmaziestudium war Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß zuerst als niedergelassener Arzt, später als selbständiger Apotheker in Plochingen und später in Stuttgart tätig. An seinem Wohnort Plochingen engagierte er sich von 1991 bis 2019 als Stadtrat, für einige Zeit auch als Fraktionsvorsitzender sowie als ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister. Für sein vielseitiges Engagement wurde er 2009 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Rauchfuß ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und vier Enkel.

Pressefoto von Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß zum Download (Foto: DWV)

Faszination Moore

Der Schwäbische Albverein beleuchtet in Seiner neuen Broschüre die Entwicklung und Bedeutung des Ökosystems Moor – Wandertipps für Naturliebhaber inklusive

„Moore – Extreme Lebensräume“: Das ist der Titel einer neuen Broschüre, die der Schwäbische Albverein anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete am 2. Februar vorstellt. „Moore und Feuchtgebiete sind nicht nur faszinierende Lebensräume mit ganz charakteristischer Tier- und Pflanzenwelt“, erklärt der Naturbeauftragte des Vereins, Manfred Hagen. „Intakte Moorlandschaften sind zudem sehr wichtig für den Klimaschutz. Sie binden CO2 aus der Luft und wirken dadurch wie riesige Kohlenstoffspeicher.“

Mit der Broschüre möchte der Schwäbische Albverein Interessierten die Entstehung, Bedeutung und den Schutz dieser faszinierenden Lebensräume deutlich machen – in verständlicher Sprache, mit schönen Bildern und anschaulichen Graphiken. Dazu kommen Informationen zum Thema Moorschutz und Renaturierung. „In Mooren lässt es sich außerdem schön wandern“, betont Manfred Hagen. „In der Broschüre machen wir deshalb auch drei Wandervorschläge für Moorlandschaften in unserem Vereinsgebiet.“

Die Publikation ist erhältlich zum Download bzw. als Printprodukt zum Bestellen unter https://natur-umwelt.albverein.net/publikationen/moore-extreme-lebensraeume/

Praktischer Naturschutz im Schopflocher Moor

Der Schwäbische Albverein setzt sich vor allem für den Erhalt und die Pflege des Schopflocher Moors auf der Schwäbischen Alb ein. Gemeinsam mit der Torfmoorstiftung Schopfloch besitzt der Verein wesentliche Bereiche des Moores und seiner Umgebung. Seit 1942 steht das Gebiet unter Naturschutz. Von einem Schwellenweg aus können interessierten Besucherinnen und Besuchern die Pflanzen und Tierwelt beobachten. In den vergangenen Jahren hat der Landschaftspflegetrupp des Vereins intensiv an der Wiedervernässung des Schopflocher Moors gearbeitet. Außerdem werden regelmäßig Pflegearbeiten durchgeführt, um die Verbuschung des Naturschutzgebiets zu verhindern.

Welttag erinnert an Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten

Den Welttag der Feuchtgebiete gibt es seit 1997. Er bezieht sich auf die Unterzeichnung des Übereinkommens zum Schutz von Feuchtgebieten, auch Ramsar-Konvention genannt. Dieses von der UNESCO angestoßene Übereinkommen wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar unterzeichnet und ist die älteste internationale Konvention, die sich mit dem Erhalt und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen beschäftigt.

Der Schwäbische Albverein setzt sich als anerkannter Naturschutzverband für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt ein. Er besitzt gut 163 Hektar Naturschutzflächen wie Wacholderheiden, artenreiche Blumenwiesen und Feuchtgebiete, die von einem hauptamtlichen Pflegetrupp und vielen Ehrenamtlichen gepflegt werden.

Artenschutz für alle

Schulwanderwettbewerb 2026 des Schwäbischen Albvereins ausgeschrieben. Preisverleihung im Juni in Sigmaringendorf

„Was können wir beim Wandern für den Artenschutz tun?“ – Diese Fragen sollen sich Schülerinnen und Schüler bei Exkursionen und Wandertouren im Rahmen des diesjährigen Schulwanderwettbewerb des Schwäbischen Albvereins stellen. Der Wettbewerb richtet sich an Jungen und Mädchen aller Schularten in der weiteren Region um Sigmaringendorf, aber auch an interessierte Schulen außerhalb dieses Gebiets.

Eingereicht werden können Textbeiträge, Filme, Ton- oder Bilddokumentationen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich bei ihren Streifzügen mit ihren Klassen in der Natur mit Tieren und Pflanzen und ihren Lebensräumen beschäftigen, Wiesen unter die Lupe nehmen oder die Flora und Fauna an Bächen und in Wäldern erkunden. Offene Augen, Rücksicht und Respekt bei Wanderungen und Outdooraktionen sind der Jury dabei wichtiger als viele Kilometer in kurzer Zeit zu bewältigen, heißt es in der Ausschreibung.

Schirmherrin Gerlinde Kretschmann

Schirmherrin des Schulwanderwettbewerbs ist seit vielen Jahren die baden-württembergische First-Lady Gerlinde Kretschmann. Als ehemalige Lehrerin liege ihr das Lernen im Freien besonders am Herzen, so Kretschmann. In der Ausschreibung sagt sie: „Wandern heißt, die Natur unmittelbar zu erleben und gleichzeitig Verantwortung für sie zu übernehmen. Schon kleine Gesten machen dabei den Unterschied. Wer auf den Wegen bleibt, Tiere nicht stört, Müll vermeidet oder achtsam mit Blüten für Insekten umgeht, leistet mit diesem umsichtigen Verhalten schon einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.“

Teilnahmebedingungen

Einsendeschluss für alle Beiträge ist der 22. Mai 2026. Insgesamt gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 2.400 Euro zu gewinnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins am Sonntag, 14. Juni, in Sigmaringendorf statt.

Zum Mitmachen eingeladen sind alle Schulen in der Region um Sigmaringendorf, zwischen Gammertingen und Ostrach sowie zwischen Meßkirch und Bad Saulgau sowie alle weiteren interessierten Schulklassen im Vereinsgebiet.

Bei Bedarf vermittelt der Schwäbische Albverein Wanderführerinnen oder Wanderführer vor Ort, stellt Wanderkarten und Ideensammlungen zur Verfügung und unterstützt Lehrkräfte bei der Durchführung ihrer Aktionen.

Weitere Infos und Anmeldung

Für Rückfragen:
Telefon 0711 / 22585-25 oder wandern@schwaebischer-albverein.de

 

HW1 /Albsteig bleibt ausgezeichnet

Der renommierte Weitwanderweg erhält erneut das Qualitäts-Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Am vergangenen Sonntag war es so weit: Zum sechsten Mal in Folge erhielt der 360 Kilometer lange Weitwanderweg HW1 / Albsteig das begehrte Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Alle drei Jahre wird der Weg erneut vom Deutschen Wanderverband auf den Prüfstand gestellt. Im Rahmen der Urlaubsmesse CMT wurde die Urkunde in Stuttgart feierlich an die Vertreter des Schwäbischen Albvereins und des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) überreicht.

Anspruchsvolle Qualitätskriterien zu erfüllen

Für eine erfolgreiche Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gelten hohe Anforderungen. Dazu gehören eine besonders nutzerfreundliche Beschilderung, viele landschaftliche und kulturelle Höhepunkte am Weg sowie mindestens 35 Prozent naturnahe Wege. Diesbezüglich kann der HW1 / Albsteig sogar mit 47 Prozent punkten!

Um das Wander-Gütesiegel zu behalten, waren die ehrenamtlichen Helfer des Schwäbischen Albvereins in der Wandersaison sehr aktiv: 16 Bestandserfasser wurden vorab vom Deutschen Wanderverband geschult und überprüften die gesamten 360 Kilometer von Donauwörth nach Tuttlingen. Wo nötig, wurden Markierungen ergänzt, Wege freigeschnitten oder Wegzeiger aktualisiert. Die Leitung dieser Arbeiten hatte Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. „Es steckt sehr viel Herzblut und Arbeit im HW1“, betont Gerhard Stolz. Vor allem der hohe Anteil an naturnahen Wegen freue ihn. In den vergangenen Jahren habe man viele Wegeabschnitte auf Naturpfade verlegt und neu markiert. Insgesamt kümmern sich 30 Wegewarte des Vereins um die 360 Kilometer Wegstrecke.

Die Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Wanderverbands wanderten im Herbst einen Teil der Strecke ab. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zustand und der Attraktivität des Wegs. So stand der Rezertifizierung nichts mehr im Wege.

Ein Weg für Weitwander-Fans

„Der Albsteig / HW1 ist charakteristisch für die einzigartige Landschaft der Schwäbischen Alb. Das Wanderherz schlägt höher, wenn man die zahlreichen Panoramablicke vom Albtrauf, die entschleunigenden Waldpfade und die spektakulären Ruinen und Burgen entlang der Strecke erlebt.“, betont Heiko Zeeb, Themenmanager Wandern des Schwäbische Alb Tourismus.

Zeeb hebt zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein hervor. „Ohne die ehrenamtlichen Wegepflegerinnen und -pfleger des Vereins wäre es nicht möglich, den Fernwanderweg in dieser hohen Qualität anzubieten.“, betont er. Der Schwäbische Alb Tourismus ist für die touristische Vermarktung des HW1 / Albsteig zuständig und finanziert gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern die Zertifizierung.

Fotos zum HW1/Albsteig zum Download gibt es in der Rubrik Pressefotos/Aktuelles.

Gustav-Ströhmfeld-Weg bleibt ausgezeichnet

Wanderweg erhält zum fünften Mal das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Der Gustav-Ströhmfeld-Weg von Metzingen nach Neuffen ist erneut mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet worden. Der Deutsche Wanderverband übergab am vergangenen Montag bei der Urlaubsmesse CMT das Zertifikat an die Wegverantwortlichen der Albvereins-Ortsgruppe Metzingen.

„Wir freuen uns sehr, dass der Weg weiterhin das begehrte Qualitätssiegel trägt“, betont Martina Steinmetz, Wegereferentin des Schwäbischen Albverein. Das sei nur möglich, weil die Wegebeauftragten der Ortsgruppe Metzingen, Eckart Ruopp und Konrad Berger sowie die Wegewarte weiterer Albvereins-Ortsgruppen, durch die der Gustav-Ströhmfeld-Weg führt, die Strecke hervorragend in Schuss hielten. „Sie setzen die Kriterien für die Zertifizierung vorbildlich um.“

Den Gustav-Ströhmfeld-Weg gibt es bereits seit 1940. Namensgeber ist der Schöpfer des Albvereins-Wegenetzes. Der Weg verläuft in weiten Teilen auf naturnahen Pfaden entlang des Albtraufs von Metzingen nach Neuffen. Am Wegesrand finden sich Informationstafeln, die kulturelle und landschaftliche Besonderheiten der Region erläutern. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der Themenweg neu beschildert und als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Er gilt als eine der schönsten Streckenwanderungen auf der Schwäbischen Alb. Der Wanderweg ist 22 Kilometer lang. Ergänzt wird er mit insgesamt sieben Rundwanderwegen.

Fotos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg gibt es in der Rubrik Pressefotos/Aktuelles.

Der Schwäbische Albverein präsentiert sich auf der CMT

Im Fokus: Weit- und Fernwandern, Experten im Community-Bereich „Basislager“

Der Schwäbische Albverein stellt bei der Aktivmesse Fahrrad- & Wander-Reisen auf der Tourismusmesse CMT vom 17. bis 19. Januar seine Wanderprogramme für 2026 vor. Ein Schwerpunkt ist dabei das Weitwandern und Mehrtagestouren. Besucherinnen und Besucher können am Stand des Vereins in Halle 9 (Stand 9C20) zudem Wanderzubehör und Kartenmaterial erwerben.

Outdoor-Community trifft sich im „Basislager“

Neu in Halle 9 ist das „Basislager“. Dort kann man sich in kleinerer Runde zu Infos und Talkrunden zusammensetzen. Tipps von Profis zur Vorbereitung und Durchführung von Weitwanderungen ab 30 Kilometer Länge und Mehrtagestouren geben dort Wanderführer Michael Schmitt und Harald Wanie. Martin Ruppert, leidenschaftlicher Fernwanderer und Albvereinsmitglied, berichtet von seinen Abenteuern auf dem Hauptwanderweg 7 (HW7) des Schwäbischen Albvereins. Uli Löchner, Hauptfachwart Fahrrad beim Albverein, steht zu Fragen bezüglich Radgruppen und Radwandern zur Verfügung.

  • Samstag, 17. Januar:
    12:30 bis 12:50 Uhr: Soweit die Füße tragen – Weitwandern mit Michael Schmitt
  • Sonntag, 18. Januar:
    10:15 bis 10:30 Uhr – Warm Up (Fit in die CMT) mit Karin Kunz
    10:30 bis 10:50 – Unterwegs auf dem HW 7 mit Martin Ruppert
    13:30 bis 13:50 Uhr – Als Radler beim Wanderverein mit Uli Löchner
  • Montag, 10. Januar:
    10:15 bis 10:30 Uhr – Warm Up mit Karin Kunz
    10:30 bis 10:50 Uhr – Mehrtageswanderungen mit Harald Wanie

 

Bühnenprogramm in Halle 9

Außerdem ist der Schwäbische Albverein am Samstag und Sonntag beim Bühnenprogramm in Halle 9 vertreten.

  • Samstag, 17. Januar, 12 bis 12:15 Uhr: Unterwegs auf dem Hauptwanderweg 1 (HW1/Albsteig) mit Wanderführer Steffen Kaltenmark-Theus (OG Villingen-Schwenningen)
  • Sonntag, 18. Januar, 12:25 bis 12:40 Uhr: Wanderfreizeiten für junge Menschen mit Peter Buchmann (Schwäbische Albvereinsjugend)

 

Zudem wird am Sonntag, 18. Januar, um 12 Uhr Hauptfachwart für Wege, Gerhard Stolz, gemeinsam mit Vertretern des Schwäbischen Alb Tourismus auf der Messebühne in Halle 9 die Zertifizierungsurkunde für den HW1/Albsteig (Qualitätsweg Wanderbares Deutschland) in Empfang nehmen.

Wandern zur Messe

In diesem Jahr gibt es am Samstag, 17. Januar, zwei Wanderungen des Albvereins zum Messegelände. Die längere Tour führt von der Haltestelle Ruhbank/Fernsehturm durch Wald und Feld in rund 3 Stunden bis zur Messe. Die kürzere Tour startet an der Endhaltestelle der S2 in Filderstadt-Bernhausen. Gewandert wird von dort rund 5 Kilometer auf gut befestigten, ebenen Wegen. Mitwandernde erhalten für einen Unkostenbeitrag von 5 Euro eine Eintrittskarte für die Messe.

Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung für die Wanderungen unter www.albverein.net/cmt2026

Schwäbischer Albverein ist der größte Wanderverein Europas

Gegründet 1888 in Plochingen, ist der Schwäbische Albverein e.V. mit aktuell rund 83.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Europas. Er besteht aus rund 470 Ortsgruppen in 22 regionalen Gauen. Der Verein bietet Freizeitangebote wie geführte Wander- und Fahrradtouren, naturkundliche Fortbildungen sowie Mundart-, Tanz- und Musikveranstaltungen an. Rund 850 ehrenamtliche Wegewarte und Wegepaten pflegen 19.000 Kilometer Wanderwege. Als anerkannter Naturschutzverband ist der Verein im Bereich Artenschutz und in der Landschaftspflege aktiv. Er besitzt und erhält Naturschutzgebiete und setzt sich auf politischer Ebene für mehr Naturschutz ein.

www.albverein.net

Outdoorabenteuer für Kinder und Jugendliche

Schwäbischer Albverein veröffentlicht seine Familien- und Jugendprogramme für 2026

Raus in die Natur und Outdoorabenteuer erleben – Angebote für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene haben einen festen Platz in den Programmen des Schwäbische Albvereins. 2026 bieten die Albvereinsfamilie und die Schwäbische Albvereinsjugend wieder eine Vielzahl an Wanderungen, Wochenendevents sowie Freizeiten und Zeltlager während der Schulferien an.

Die Schwäbische Albvereinsjugend feiert zudem ihren 100. Geburtstag mit verschiedenen Mehrtagestouren im Vereinsgebiet und einem Festwochenende im Jugendzentrum Fuchsfarm in Albstadt-Onstmettingen.


Familienprogramm 2026

Alpaka-Trekking, ein Besuch auf der Straußenfarm, Rätselsteine und Feenzauber im Wald sowie einen Escape-Room in der Natur – das sind nur einige Beispiele aus dem Familienprogramm 2026 des Schwäbischen Albvereins.

Dazu gibt es auch im kommenden Jahr ein Tanz- und Kulturwochenende mit Familienaktionen in Weil der Stadt, organisiert vom Kulturrat des Vereins. Außerdem bietet die Albvereinsfamilie zwei Wochenendfreizeiten für kleine und große Ritter und Burgfräulein auf der Burg Derneck im Großen Lautertal und auf der Burg Wernfels in Spalt an.

Familienzeltlager auf dem Eschelhof
Vom 14. bis 18. August sind Familien auf den Eschelhof in Sulzbach eingeladen. Beim beliebten Familienzeltlager gehen große und kleine Abenteurer mit dem Förster im Wald auf Entdeckungsreise, lauschen nachts auf dem Hochsitz den Geräuschen der Natur und kochen Gerichte über dem Feuer. Übernachtet wird im Zelt oder im Wanderheim.

Fit für die Familienarbeit
Um Ehrenamtliche und Interessierte für die Familienarbeit weiter zu qualifizieren, bietet der Schwäbische Albverein zudem ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm an, etwa wie sich ein Escape-Room im Wald umsetzen lässt oder man einen Schnitzkurs mit Kindern durchführt.

familien.albverein.net/jahresprogramm


Jugendprogramm 2026

Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren können 2026 wieder zwischen zehn Zeltlagern und Freizeiten wählen. Sport, Spiel, Action sowie neue Freundschaften sind hier inklusive. Auf dem Programm stehen neben den traditionellen Oster-, Halloween- und Weihnachtsfreizeiten ein einwöchiges Pfingstzeltlager für Jugendliche in Böblingen und zwei Schnupperwochenenden für Neueinsteiger.

In den Sommerferien lädt die Albvereinsjugend alle 8- bis 14-Jährigen wieder zu einem zweiwöchigen Sommerzeltlager ins vereinseigenen Jugendzentrum Fuchsfarm nach Albstadt-Onstmettingen sowie zu einer einwöchigen Ferienfreizeit auf die Burg Derneck im Großen Lautertal ein.

Neu für 12- bis 17-jährige ist im kommenden Jahr ein einwöchiges Zeltlager mit Survival-Training und Outdoor-Orientierung auf dem Zeltplatz Karlsbrunnen bei Dischingen sowie die Jugendfreizeit „Burg Dernext“ auf der Burg Derneck.

Schwäbische Albvereinsjugend wird 100
2026 feiert die Schwäbische Albvereinsjugend ihren 100. Geburtstag. Gefeiert wird dieses Jubiläum mit mehreren Jubiläumswanderungen im Mai und einer 100-Kilometer-Tour im Oktober, die von Stuttgart zum Jugendzentrum Fuchsfarm auf die Zollernalb führen. Zum Jubiläumswochenende vom 11. bis 13. September mit großer Jubiläumsparty können alle Interessierten und Personen mit Fuchsfarm-Erfahrung der Schwäbischen Albvereinsjugend die unvergleichliche Atmosphäre auf der Fuchsfarm genießen.

Weiterbildung JugendleiterCard
Bei der Schwäbischen Albvereinsjugend haben Jugendliche die Möglichkeit, die JugendleiterCard (Juleica) erwerben. Die Kurse vermitteln die notwendigen Grundkenntnisse, um eine Jugendgruppe zu leiten. 2026 gibt es neben dem einwöchigen Kompaktkurs in den Osterferien auch mehrere Wochenendkurse sowie einen Erste-Hilfe-Kurs. Um Outdoor-Kenntnisse, Planung und Durchführung von Touren geht es bei einem Trekking-Seminar für 14- bis 26-jährige in Slowenien. Demokratische Mitbestimmung in der Jugendarbeit ist Thema einer weiteren Veranstaltung.

jugend.albverein.net/jahresprogramm