Stuttgarts Draußenschule bekommt Schild – Einweihung mit Frau Kretschmann

Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Doch für die geistige Entwicklung ist Bewegung unverzichtbar. Regelmäßige Schulwanderaktivitäten oder auch Unterricht im Freien bieten deshalb gute Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche für die biologische Vielfalt und die Besonderheiten der Landschaft in ihrer Umgebung zu begeistern. Es gilt als wissenschaftlich belegt, dass sich Schüler beim Lernen im Freien selbstbestimmt fühlen und stärker motiviert sind. Draußenschule fördert auch das Sozialverhalten, die Geschicklichkeit und die Fantasie.

Unterricht im Freien gab es zwei Jahre lang an der Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen. Die Grundschule erhält zum Abschluss des Projekts ein Schild mit der Bezeichnung als „Draußenschule“. Die Enthüllung des Schildes findet am 17. Oktober 2016 statt und wird durch Herrn Staatssekretär Dr. André Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und Frau Gerlinde Kretschmann vorgenommen.

Das Projekt „Draußenschule“ stand unter der Federführung des Deutschen Wanderverbands (DWV) und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die das Ganze wissenschaftlich begleitete. Es wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Hohensteinschule war eine von drei Modellschulen in Deutschland.

Der Schwäbische Albverein als größter und bedeutender Mitgliedsverein des Deutschen Wanderverbands brachte sich als kompetenter Begleiter und Unterstützer vor Ort ein.

„Sowohl Wandertage als auch die Draußenschulen verstehen wir als einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Kinder und Jugendliche bekommen so einen Blick für die biologische Vielfalt in ihrer direkten Umgebung“, erklärt DWV- und Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß.